26 April 2026, 14:18

22. Juli: Warum wir heute Pi feiern und Duckfaces ablehnen

Plakat für "Pan: Eine Satirezeitschrift" mit einer Person in einem weißen Hemd mit kurzen dunklen Haaren und einem ernsten Gesichtsausdruck, die vor einem weißen Hintergrund steht, mit fetter schwarzer zentrierter Schrift.

22. Juli: Warum wir heute Pi feiern und Duckfaces ablehnen

22. Juli feiert zwei ungewöhnliche Anlässe: den "Anti-Schnuten-Tag" und den "Pi-Näherungs-Tag"

Das Datum, im amerikanischen Format als 22/7 geschrieben, ehrt die berühmte Näherung der Kreiszahl Pi durch Archimedes. Gleichzeitig etablierte es sich als Tag des humorvollen Protests gegen einen weitverbreiteten Online-Trend – die sogenannte Duckface-Pose.

Bei dieser Pose – vor allem von Frauen in Selfies gezeigt – werden die Lippen schürzend hervorgestreckt. Der Trend verbreitete sich durch Prominente und galt besonders auf Dating-Plattformen als Garant für höhere Interaktionsraten. Als Reaktion darauf rief das deutsche Comedy-Trio Y-Titty 2011 den Anti-Schnuten-Tag ins Leben, um die Pose spielerisch zu karikieren und zu entmutigen.

Die erste offizielle Veranstaltung fand 2012 statt und zog rund 21.000 Teilnehmer an. Unterstützer wurden aufgefordert, ihr Profilbild durch ein Abzeichen des Anti-Schnuten-Tags zu ersetzen. Im selben Jahr veröffentlichte Y-Titty eine inoffizielle Hymne der Bewegung auf YouTube und verhalf der Kampagne so zu zusätzlichem Humor.

Parallel dazu würdigen Mathematiker und Enthusiasten den 22. Juli als Pi-Näherungs-Tag. Der Bruch 22/7 – im amerikanischen Datumsformat notiert – entspricht näherungsweise der frühen Pi-Berechnung durch Archimedes.

Während der Anti-Schnuten-Tag eine spielerische Kritik an Social-Media-Trends bleibt, feiert der Pi-Näherungs-Tag die mathematische Geschichte. Beide Anlässe teilen sich das Datum und verbinden so Popkultur mit wissenschaftlicher Neugier.

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