50 Schafe stürmen Penny-Markt in Burgsinn – und sorgen für Chaos
Berndt MitschkeSchafe im Supermarkt werden Marketing-Sensation - 50 Schafe stürmen Penny-Markt in Burgsinn – und sorgen für Chaos
Ein Supermarkt in Burgsinn in Unterfranken erhielt ungewöhnlichen Besuch, als etwa 50 Schafe in die Verkaufsräume spazierten. Die Tiere sorgten zwar für einige Unruhe, doch der Markt musste deswegen nicht schließen. Das Personal reagierte schnell, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und gleichzeitig die Sicherheit der Kunden zu gewährleisten.
Die Schafe waren in den Penny-Markt gelangt, nachdem sie offenbar von Eicheln und einer Person mit einer Tüte angelockt worden waren. Einmal drinnen, versammelten sie sich vor allem im vorderen Bereich des Geschäfts, richteten dort einiges an Unordnung an, blieben aber weitgehend an einer Stelle.
Ein lautes Geräusch an der Kasse erschreckte die Herde schließlich so sehr, dass sie den Markt wieder verließ. Nach dem Abzug der Tiere beseitigten die Mitarbeiter mit Besen und einer Reinigungsmaschine die hinterlassenen Spuren – und vor allem den bleibenden Geruch. Am Heiligen Drei Könige führte ein externer Dienstleister eine gründliche Grundreinigung der Räumlichkeiten durch. Der für die Schafe verantwortliche Schäfer bot später an, etwaige Schäden zu begleichen. Der Supermarkt lehnte das Angebot jedoch ab und verwies darauf, dass der Vorfall dem Laden sogar positive Aufmerksamkeit beschert habe.
Während des ganzen Vorfalls blieb der Markt geöffnet, es gab keine Meldungen über Verletzungen oder größere Beeinträchtigungen. Dank der Reinigungsarbeiten konnte der Betrieb kurz darauf wieder wie gewohnt aufgenommen werden. Für Mitarbeiter und Kunden blieb die unerwartete Begegnung auf jeden Fall eine unvergessliche Anekdote.
