27 April 2026, 14:16

Aldi Süd baut 1.250 Stellen ab – IT-Bereich besonders stark betroffen

Plakat mit blauem Hintergrund, weißer Silhouette einer Person in der Mitte und einem weißen Kreis mit "American Jobs Plan" in fetter schwarzer Schrift, sowie kleinerem Text darunter, der "Create Millions of Jobs by" liest.

Aldi Süd baut 1.250 Stellen ab – IT-Bereich besonders stark betroffen

Aldi Süd streicht 1.250 Stellen am Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr – Digitalbereich besonders betroffen

Der Discounter baut vor allem in seiner Digitalabteilung Personal ab. Nach dem Ausbau der IT-Belegschaft auf über 4.000 Mitarbeiter in den vergangenen Jahren setzt das Unternehmen künftig stärker auf Outsourcing. Zwangsentlassungen sind nicht geplant; stattdessen bietet Aldi Süd freiwillige Abfindungen an.

Die Supermarktkette hatte im November 2024 mit Aldi DX eine eigene IT-Tochter gegründet, um als Arbeitgeber attraktiver zu werden. Gerade diese Sparte ist nun am stärksten von den Kürzungen betroffen – über 1.000 Stellen fallen weg. Auch die internationale Einkaufsabteilung Aldi International Services muss Personal abbauen.

Aldi DX sollte im Rahmen des Projekts AHEAD die IT-Systeme des Konzerns weltweit vereinheitlichen. Ziel war es, die Technologie zu vereinfachen, die Effizienz zu steigern und schneller auf Marktveränderungen zu reagieren. Doch nun will der Händler künftige IT-Vorhaben mit weniger eigenen Mitarbeitern umsetzen.

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Ab November 2025 vertieft Aldi Süd die Zusammenarbeit mit dem indischen IT-Dienstleister Tata Consultancy Services. Abhijit Niyogi, Manager bei Tata, bestätigte die Projektziele: Modernisierung der Technologieinfrastruktur, Straffung der Abläufe und mehr Agilität. Ein großer Teil der IT-Arbeit wird damit an externe Partner ausgelagert.

Die Umstrukturierung verringert die Abhängigkeit von internen IT-Teams. Mitarbeiter, die das Unternehmen freiwillig verlassen, erhalten Abfindungen, während Aldi Süd technologische Aufgaben vermehrt an Dienstleister vergibt. Die Änderungen sind Teil des Plans, bis Ende 2025 eine schlankere und flexiblere IT-Struktur aufzubauen.

Quelle