03 March 2026, 22:38

Arbeitszeiten in Sachsen sinken 2024 – doch Leipzig und Dresden bilden Ausnahmen

Eine detaillierte Schwarz-Weiß-Karte von Ober- und Niedersachsen, die geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt, mit informativem Text-Overlay.

Arbeitsstunden in Sachsen sinken leicht - Arbeitszeiten in Sachsen sinken 2024 – doch Leipzig und Dresden bilden Ausnahmen

Im Jahr 2024 gingen die Arbeitszeiten in Sachsen leicht zurück: Beschäftigte leisteten im Schnitt 1.355 Stunden – sechs Stunden weniger als im Vorjahr. Doch die Entwicklung verlief je nach Stadt und ländlicher Region sehr unterschiedlich.

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Am längsten arbeitete man im Baugewerbe mit durchschnittlich 1.539 Stunden, während Finanz- und Unternehmensdienstleister mit 1.317 Stunden die kürzeste Arbeitszeit verzeichneten. Auch regional gab es deutliche Unterschiede: Im Landkreis Bautzen lag der Schnitt bei 1.342 Stunden, in Nordwestsachsen dagegen bei 1.377 Stunden.

Nur zwei Großstädte verzeichneten einen Anstieg der Arbeitsstunden: Leipzig und Dresden. In allen ländlichen Kreisen sowie in Chemnitz sanken die Werte hingegen.

Vergleichsdaten zu anderen Bundesländern oder branchenspezifische Durchschnittswerte über Sachsen hinaus lagen nicht vor. Die aktuellsten Beschäftigungsdaten für Sachsen-Anhalt – aus dem Jahr 2023 – standen in keinem Zusammenhang mit den neuen Erkenntnissen.

Der Rückgang der Arbeitszeiten fiel zwar moderat aus, doch blieben die regionalen und branchenspezifischen Unterschiede ausgeprägt. Bauarbeiter hatten nach wie vor die längsten Arbeitszeiten, während Finanzdienstleister die wenigsten Stunden leisteten. Leipzig und Dresden waren die einzigen Regionen, in denen die Arbeitszeiten 2024 stiegen.