22 April 2026, 06:23

Berlin beschließt schärfere Mietregeln und digitales Register vor der Landtagswahl

Schwarz-weißer Architekturentwurf eines Hauses in Berlin, der die Raumanzahl, Größen, Fenster- und Türpositionen detailliert.

Berlin beschließt schärfere Mietregeln und digitales Register vor der Landtagswahl

Berlins regierende CDU und SPD einigen sich auf neue Wohnungsgesetze vor der Landtagswahl

Die Berliner Regierungsparteien CDU und SPD haben sich auf ein Paket neuer Wohnungsgesetze verständigt, das noch vor den anstehenden Wahlen in Kraft treten soll. Im Mittelpunkt der Reformen stehen ein stärkerer Mieterschutz, ein digitales Mietregister sowie Maßnahmen gegen überhöhte Mieten. Beide Parteien werden die Details in dieser Woche im Abgeordnetenhaus vorstellen.

Kernstück der Reformen ist ein digitales Mietregister, das die Mieten von 2,2 Millionen Haushalten erfassen und bewerten soll. Das System zielt darauf ab, Preistreiberei oder Ausbeutung aufzudecken und gleichzeitig den bürokratischen Aufwand für Vermieter und Behörden zu verringern.

Das Gesetzespaket sieht zudem schärfere Regeln für möblierte Wohnungen vor, bei denen die Mieten häufig über den Marktpreisen liegen. Darüber hinaus werden die Aufgaben von Hausmeistern in landeseigenen Wohnungsunternehmen ausgeweitet und das Verfahren zur Umwandlung von Gewerbeimmobilien in Wohnraum vereinfacht.

Trotz der Fortschritte in der Wohnungspolitik bleiben CDU und SPD in der Frage der Anwohnerparkausweise gespalten. Hier konnte noch keine Einigung über die Höhe der Gebühren für Autofahrer erzielt werden.

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Am Mittwoch werden der CDU-Landesvorsitzende Kai Wegner und der SPD-Co-Vorsitzende Raed Saleh die vollständigen Ergebnisse der Verhandlungen im Abgeordnetenhaus präsentieren. Die neuen Regelungen sehen striktere Kontrollen der Mietpreise und eine bessere Überwachung des Berliner Wohnungsmarktes vor. Das digitale Mietregister und die erweiterten Mieterrechte sollen noch vor der Wahl eingeführt werden. Die anhaltenden Streitigkeiten über die Parkgebühren erfordern jedoch weitere Gespräche.

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