Berliner Schwimmbäder öffnen als Notunterkünfte nach Stromausfall durch Brandanschlag
Adriana HaufferBerliner Innensenator: Schwimmbäder für Duschen geöffnet - Berliner Schwimmbäder öffnen als Notunterkünfte nach Stromausfall durch Brandanschlag
Tausende Haushalte im Südwesten Berlins sind seit vier Tagen ohne Strom – verursacht durch einen Brandanschlag. Um den betroffenen Anwohnern zu helfen, haben die lokalen Behörden nun die Wiedereröffnung von drei öffentlichen Schwimmbädern für den Notbetrieb angekündigt.
Der anhaltende Stromausfall begann, nachdem ein Brandanschlag kritische Infrastruktur beschädigt hatte. Seither kämpfen die Bewohner mit Heizungsausfällen, fehlender Beleuchtung und der Unmöglichkeit, wichtige Geräte aufzuladen.
Die drei ausgewählten Bäder werden nun rund um die Uhr geöffnet bleiben. Ab 14 Uhr bieten sie kostenlose Duschen, warme Aufenthaltsräume und Steckdosen zum Aufladen von Handys an. Welcher Minister die Freigabe für diese Maßnahme erteilt hat, wurde seitens der Behörden nicht bekannt gegeben. Ziel der Aktion ist es jedoch, die Not der noch immer ohne Strom lebenden Menschen zu lindern.
Die Schwimmbäder bleiben durchgehend geöffnet, bis die Stromversorgung vollständig wiederhergestellt ist. Die Einwohner können die Einrichtungen kostenfrei nutzen und so den Zugang zu grundlegenden Bedürfnissen während des anhaltenden Blackouts sichern. Wann der reguläre Betrieb wiederaufgenommen wird, steht laut Behörden noch nicht fest.
