26 March 2026, 06:12

Berlins Clubkultur feiert im Herbst mit über 100 Events ihre rebellische Vielfalt

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines zerfallenden Tunnels in den Berliner Mauertrümmern, mit Schutt auf dem Boden und einem Licht am Ende.

Berlins Clubkultur feiert im Herbst mit über 100 Events ihre rebellische Vielfalt

Berlins Clubszenen rücken im Herbst in den Mittelpunkt – mit dem Tag der Clubkultur

Vom 2. bis 12. Oktober feiert das Festival mit über 100 Veranstaltungen in der ganzen Stadt die lebendige Clubkultur der Hauptstadt. Organisiert von der Clubkommission Berlin, würdigt es nicht nur die Geschichte und den Einfluss des Nachtlebens, sondern setzt sich auch mit dessen gesellschaftlicher und politischer Bedeutung auseinander.

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Den Auftakt macht am 2. Oktober das Haus der Visionäre, wo der Club der Visionäre gemeinsam mit dem CTM-Festival die Eröffnung gestaltet. Einen Tag später wird im Rahmen des Programms der Dokumentarfilm "B-Movie" von Mark Reeder gezeigt – ein filmisches Zeitdokument, das den kulturellen Aufbruch Berlins nach dem Mauerfall einfängt.

Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 entstanden in den verlassenen Industriebrachen Ost-Berlins die Keimzellen der legendären Techno-Szene. Clubs wie das Tresor (1991 in einem Bunker am Potsdamer Platz eröffnet), der Bunker (1992) oder das E-Werk (ein umgebautes Kraftwerk) florierten mit kaum Regulierung und zogen Pionier-DJs an. Ihr roher, hypnotischer Sound prägte den deutschen Techno und machte Berlin zur weltweiten Nachtleben-Metropole.

In diesem Jahr erstreckt sich das Festival über ikonische Locations wie KitKat und Cassiopeia, aber auch über temporäre Spielstätten in Kreuzberg, Mitte, Neukölln und Wedding. Das Berliner Techno-Duo Modeselektor tritt auf, während die Tipsy Bear Bar in Prenzlauer Berg am 4. Oktober um 17 Uhr eine Drag-Show veranstaltet. Das Programm vereint etablierte Namen mit Underground-Talenten und spiegelt so die Vielfalt der Berliner Clubkultur wider.

Bis zum 12. Oktober bietet der Tag der Clubkultur eine Mischung aus Musik, Film und Diskussionsformaten – an historischen Orten wie auch an ungewöhnlichen Spielstätten. Die Veranstalter wollen zeigen, wie sich Berlins Nachtleben ständig weiterentwickelt, ohne dabei seine rebellischen Wurzeln zu vergessen.

Quelle