17 June 2026, 18:50

BMW stürzt in die Krise: Prognosen für 2026 radikal nach unten korrigiert

BMW gibt ernste Gewinnwarnung ab

BMW stürzt in die Krise: Prognosen für 2026 radikal nach unten korrigiert

BMW senkt seine Finanzprognose für 2026 drastisch herab

Der Automobilkonzern gab die Überarbeitung am Dienstagabend bekannt und verwies auf anhaltende Herausforderungen auf den globalen Märkten sowie steigende Kosten. Die Anpassung markiert eine deutliche Kehrtwende in den Erwartungen an den deutschen Autohersteller.

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Die Sparten für den Fahrzeugbau rechnet nun mit einem leichten Rückgang der Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahr. Die EBIT-Marge im Autogeschäft wurde auf eine Spanne von 1 bis 3 Prozent gesenkt – zuvor war ein Korridor von 4 bis 6 Prozent prognostiziert worden. Auch der Gewinn vor Steuern auf Konzernebene soll deutlich einbrechen, was zu einem starken Rückgang der Gewinnprognose je Aktie führt.

Als Hauptgründe für die Herabstufung nannte BMW die anhaltenden Auswirkungen des Nahostkonflikts sowie explodierende Energiekosten. Die Lage in China habe sich zudem verschärft: Der negative Trend auf dem Automobilmarkt habe sich im zweiten Quartal weiter beschleunigt. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital im Autosegment wird nun nur noch auf 1 bis 5 Prozent geschätzt – zuvor war man von 6 bis 10 Prozent ausgegangen.

Als Reaktion darauf will das Unternehmen 2026 seine Sparmaßnahmen beschleunigen und verschärfen. Zusätzliche strukturelle Effizienzprogramme sollen eingeführt werden, um den finanziellen Druck zu mindern.

Die überarbeitete Prognose unterstreicht das Ausmaß der aktuellen Probleme bei BMW. Der Konzern sieht sich einem deutlich schwierigeren Umfeld gegenüber, mit sinkenden Margen und Gewinnen in allen Geschäftsbereichen. Mit dem Fokus auf Kostensenkung versucht das Unternehmen, den Abschwung abzufedern.

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