30 April 2026, 00:20

Bonner Polizei startet Kampagne gegen steigende Fahrradunfälle in 2025

Eine Person mit Helm fährt ein Fahrrad, umgeben von Absperrband, mit Bäumen, Gras und Himmel im Hintergrund.

Bonner Polizei startet Kampagne gegen steigende Fahrradunfälle in 2025

Die Bonner Polizei hat ihre Bemühungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit intensiviert, nachdem die Zahl der Fahrradunfälle in der Stadt angestiegen ist. Allein im Jahr 2025 waren 851 Radfahrer und E-Bike-Nutzer in Unfälle verwickelt. Die Behörden haben nun eine Präventionskampagne gestartet, die sich an Schulen und besonders riskante Verhaltensweisen richtet.

Den Auftakt der Kampagne bildeten Fahrradsicherheitstrainings an sieben Grundschulen. Beamte schulten die Kinder im richtigen Umgang mit Helmen, den Gefahren beim Abbiegen sowie den Risiken von unaufmerksamem Fahren. Besonders betont wurde, dass das Tragen eines Helms eine einfache, aber wirksame Maßnahme ist, um Verletzungen zu vermeiden.

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Zudem führte die Polizei Verkehrskontrollen in der Nähe von Schulen durch und überprüfte dabei über 2.700 Fahrzeuge. Dabei wurden 125 Autofahrer in Zonen mit Kinderverkehr wegen überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Mehr als 200 Radfahrer und 141 weitere Verkehrsteilnehmer mussten Strafen für Verstöße wie das Missachten von Verkehrsschildern oder das Fahren ohne Beleuchtung zahlen.

Ablenkung am Steuer blieb ein großes Problem – viele Vorfälle standen im Zusammenhang mit der Nutzung von Smartphones oder Kopfhörern. Auch Rasen, Alkohol am Steuer und fehlende Schutzausrüstung zählten zu den häufigen Unfallursachen. Neben Radfahrern verletzten sich im vergangenen Jahr 229 Motorradfahrer und 129 E-Scooter-Nutzer bei Unfällen.

Ziel der Kampagne ist es, vermeidbare Unfälle durch Aufklärung und Kontrollen zu reduzieren. Durch strengere Überwachung und Schulprogramme hofft die Polizei, die Zahl der Verletzungen unter Radfahrern und Fußgängern zu senken. Im Fokus stehen dabei das Helmtragen, die Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen und die Vermeidung von Ablenkung im Straßenverkehr.

Quelle