24 January 2026, 18:15

Brandanschlag auf Saalfelder Kulturzentrum erschüttert die Stadt und löst Proteste aus

Eine Gruppe von Menschen steht um ein Feuer in der Mitte einer Straße, umgeben von Barrikaden und anderen Gegenständen, mit Gebäuden, Laternenmasten und einer Tafel mit Text im Hintergrund unter einem Nachthimmel.

Nach Angriff auf Kulturzentrum - Saalfeld nimmt Stellung - Brandanschlag auf Saalfelder Kulturzentrum erschüttert die Stadt und löst Proteste aus

Brandanschlag auf alternatives Kulturzentrum in Saalfeld

Mitte Januar wurde ein alternatives Kulturzentrum in Saalfeld mit einer Molotowcocktail-Attacke angegriffen. Der Sprengsatz entzündete sich zwar nicht, richtete aber Schäden an der Fassade des Gebäudes an. Die Ermittler prüfen nun den Verdacht gegen drei Jugendliche im Zusammenhang mit dem Vorfall.

Ziel des Angriffs war Am Schloßberg, ein bekanntes Kulturzentrum mit linksgerichteten und progressiven Veranstaltungen. Der gegen das Gebäude geworfene Brandsatz fing zwar kein Feuer, hinterließ jedoch sichtbare Spuren an der Außenwand.

Kurz darauf gingen rund 600 Menschen in Saalfeld bei einer friedlichen Demonstration auf die Straße. Die Teilnehmer verurteilten den Anschlag und äußerten Besorgnis über die zunehmende rechtsextreme Gewalt in der Region.

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Die Polizei hat inzwischen drei Tatverdächtige im Alter zwischen 15 und 19 Jahren ermittelt. Einige der Jugendlichen waren bereits früher mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Ihnen wird versuchter Brandstiftung und politisch motivierte Sachbeschädigung vorgeworfen. Die Behörden haben ihre Namen nicht veröffentlicht.

Der Vorfall hat die Spannungen in Saalfeld weiter verschärft. Lokale Initiativen fordern entschlossenes Vorgehen gegen Extremismus. Die Ermittlungen zu dem Anschlag und den Motiven der Verdächtigen laufen noch. Trotz der Schäden bleibt das Kulturzentrum in Betrieb.