Bulgarien führt den Euro ein – diese Änderungen kommen im Februar 2026
Reingard FaustSolarstrom, Euro, Fastenzeit - Was der Februar bringt - Bulgarien führt den Euro ein – diese Änderungen kommen im Februar 2026
Februar 2026 bringt mehrere große Veränderungen in Europa mit sich – von Währungsreformen bis zu neuen Reisebestimmungen. Bulgarien führt den Euro ein und verabschiedet sich von seiner nationalen Währung, während Deutschland die Förderung von Solarstrom anpasst. Autofahrer und Reisende müssen sich zudem in mehreren Ländern auf aktualisierte Vorschriften einstellen.
Ab dem 1. Februar wird der Euro in Bulgarien das alleinige gesetzliche Zahlungsmittel. Der Lew verliert seine Gültigkeit; der feste Wechselkurs liegt bei 1,95583 Lew pro Euro. Die Umstellung erleichtert den Zahlungsverkehr für Touristen und Unternehmen im Land.
Am 3. Februar führt Bulgarien zudem ein tägliches Vignettensystem für Transitfahrer ein. Ungarn wiederum stellt regionale E-Vignetten als Alternative zum landesweiten System vor. Noch am selben Tag geht die EU-Zollplattform ICS2 von Version 2 auf Version 3 über – mit Auswirkungen auf Importverfahren.
In Deutschland sinken ab dem 1. Februar die Einspeisevergütungen für Solarstrom um ein Prozent. Die Arbeitnehmer im Land werden 2026 im Schnitt 250,5 Arbeitstage leisten – 2,4 Tage mehr als im Vorjahr. Rund 5,5 Millionen Muslime beginnen hierzulande voraussichtlich am 18. Februar mit dem Ramadan.
Ab dem 25. Februar setzt das Vereinigte Königreich die Elektronische Reiseerlaubnis (ETA) strikt durch. Reisende müssen die Genehmigung vorab einholen, andernfalls droht die Einreiseverweigerung.
Mit der Euro-Einführung wird Bulgarien zum jüngsten EU-Land, das seine nationale Währung aufgibt. Autofahrer in Bulgarien und Ungarn müssen sich auf neue Mautsysteme einstellen, während Solaranlagenbetreiber in Deutschland mit geringeren Subventionen rechnen müssen. Da der Februar nur 28 Tage hat, fallen für Unternehmen und Arbeitnehmer weniger Arbeitstage an als sonst.
