14 April 2026, 02:12

Bundesnetzagentur leitet Zwangsverfahren gegen 77 Firmen wegen fehlender Smart Meter ein

Nahaufnahme eines Stromzählers an der Seite eines Gebäudes mit einem Banner darüber mit Text.

Bundesnetzagentur leitet Zwangsverfahren gegen 77 Firmen wegen fehlender Smart Meter ein

Die Bundesnetzagentur hat gegen 77 Unternehmen wegen der Nicht-Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben zur Einführung intelligenter Stromzähler Maßnahmen eingeleitet. Die Firmen verfehlten die vorgeschriebene Ausstattungsquote von 20 Prozent bis Ende 2025. Um die Einhaltung der Vorschriften durchzusetzen, wurden nun Zwangsverfahren eingeleitet.

Nach dem Messstellenbetriebsgesetz sind grundzuständige Messstellenbetreiber verpflichtet, intelligente Messsysteme zu installieren. Das Gesetz sieht vor, dass bis Ende 2025 mindestens 20 Prozent der Haushalte damit ausgestattet sein müssen, mit dem langfristigen Ziel, bis 2032 eine Abdeckung von 90 Prozent zu erreichen. Viele Unternehmen haben jedoch bereits die erste Stufe dieser Verpflichtung nicht erfüllt.

Die Bundesnetzagentur wird formelle Anhörungen durchführen, bei denen die betroffenen Unternehmen Stellung nehmen können, bevor Entscheidungen getroffen werden. Klaus Müller, der Präsident der Behörde, betonte, dass intelligente Zähler essenziell für die Modernisierung des Stromnetzes seien. Gleichzeitig warnte er, dass bei Verstößen mit strengen Sanktionen zu rechnen sei.

Unternehmen, die gegen die Vorgaben verstoßen, müssen mit Zwangsgeldern rechnen, deren Höhe sich an ihrer finanziellen Lage orientiert. Die Regulierungsbehörde wird ihre Kontrollen zudem auf kleinere Betriebe ausweiten, die die 20-Prozent-Marke verfehlt haben. Auch in den kommenden Jahren wird die Einhaltung der Vorschriften weiterhin überwacht, um Fortschritte sicherzustellen.

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Mit den Zwangsverfahren soll die flächendeckende Einführung intelligenter Zähler in Deutschland beschleunigt werden. Unternehmen, die ihren gesetzlichen Verpflichtungen nicht nachkommen, müssen mit Strafen und einer fortlaufenden Aufsicht rechnen. Die Bundesnetzagentur plant, die Einhaltung der Vorgaben bis zum Stichtag 2032 engmaschig zu überwachen.

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