Bundespolizei ermittelt nach Drogenfunden bei Bahn- und Autobahnkontrollen
Hilda Dussen vanBundespolizei ermittelt nach Drogenfunden bei Bahn- und Autobahnkontrollen
Die Bundespolizei hat nach zwei unabhängigen Vorfällen, bei denen Drogen sichergestellt wurden, zwei getrennte Ermittlungsverfahren nach dem deutschen Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. In einem Fall wurde ein 19-jähriger Deutscher am Hauptbahnhof Gera kontrolliert, im anderen ein 44-jähriger Serbe bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle auf der Autobahn A94. Bei beiden Männern wurden unerlaubte Substanzen gefunden.
Der erste Vorfall ereignete sich am Hauptbahnhof Gera, wo Beamte einen jungen Mann mit Anzeichen von Beeinträchtigung bemerkten. Bei einer oberflächlichen Durchsuchung entdeckten sie eine Ecstasy-Tablette sowie ein kleines Fläschchen mit Betäubungsmitteln. Der später als 19-jähriger deutscher Staatsbürger identifizierte Mann gab an, sich nicht daran zu erinnern, wie die Drogen in seinen Besitz gelangt seien. Die Behörden leiteten daraufhin ein Ermittlungsverfahren ein.
Der zweite Fall ereignete sich am Samstag an der Anschlussstelle Mühldorf-West der A94. Bundespolizisten führten eine Routinekontrolle bei einem 44-jährigen serbischen Fahrer durch und fanden unerlaubte Tabletten in seinem Besitz, die beschlagnahmt wurden. Trotz des Fundes durfte der Mann seine Fahrt fortsetzen. Nun muss er sich wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
Gegen beide Männer wird wegen Drogendelikten ermittelt: gegen den 19-Jährigen aufgrund der bei einer Bahnhofs Kontrolle gefundenen Substanzen, gegen den 44-Jährigen nach einer Kontrollaktion auf der Autobahn. Weitere Details zu den laufenden Verfahren gab die Polizei nicht bekannt.
