Bundestag debattiert Wolfsjagd, Energiesicherheit und Unterstützung für junge Mütter
Reingard FaustDobrindt und Alabali Radovan stehen im Bundestag zur Regierungserklärung Rede und Antwort - Bundestag debattiert Wolfsjagd, Energiesicherheit und Unterstützung für junge Mütter
Die erste Sitzungswoche des Bundestags 2025 beginnt am Mittwoch mit einem vollen Programm. Die Abgeordneten befassen sich mit dringlichen Debatten, neuen Gesetzesvorhaben und befragen Regierungsmitglieder zu zentralen Themen. Auf der Agenda stehen unter anderem Wolfsangriffe auf Nutztiere, die Energiesicherheit sowie Unterstützung für junge Mütter.
Den Auftakt bildet eine 90-minütige Regierungsbefragung. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan (SPD) müssen sich den Fragen der Abgeordneten stellen.
Ein Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesjagdgesetzes steht zur ersten Lesung an. Die Vorlage zielt darauf ab, Wölfe als jagdbare Tiere einzustufen – als Reaktion auf die zunehmenden Angriffe auf Nutztiere. Offizielle Zahlen zeigen, dass Wölfe im vergangenen Jahr in rund 1.100 Vorfällen etwa 4.300 Nutztiere töteten oder verletzten. Zudem ist eine aktuelle Debatte über den jüngsten Angriff auf das Berliner Stromnetz geplant. Der Vorfall hat Sorgen um die Sicherheit der Energieinfrastruktur verstärkt. Weitere Anträge umfassen die agrarpolitischen Vorschläge der Grünen und den AfD-Plan zur Förderung von schwangeren Frauen und Müttern bei der Existenzgründung. Zudem wird der FDP-Abgeordnete Dr. Lukas Köhler direkt vom Bundestag zu Regierungspolitik in Bezug auf junge Mütter und Kita-Gründungen befragt.
Die Debatten dieser Woche werden die Weichen stellen für den Umgang mit Wildtiermanagement, Energiebedrohungen und Familienförderung. Entscheidungen über das Wolfsjagdgesetz und den Schutz der Infrastruktur könnten in späteren Sitzungen folgen. Die Abgeordneten werden zudem prüfen, wie bestehende Maßnahmen Unternehmer und Eltern unterstützen.
