13 June 2026, 18:07

CDU-Arbeitnehmerchef lehnt Gespräche mit der AfD strikt ab – doch die Debatte spaltet die Politik

Sozialflügel der CDU lehnt Gespräche mit AfD ab

CDU-Arbeitnehmerchef lehnt Gespräche mit der AfD strikt ab – doch die Debatte spaltet die Politik

Dennis Radtke, Vorsitzender des CDU-Arbeitnehmerflügels, hat Gespräche mit der rechtsextremen AfD kategorisch ausgeschlossen. Er begründet dies damit, dass die Partei keine Anzeichen dafür zeige, sich von extremistischen oder prorussischen Positionen zu distanzieren. Seine Haltung kommt zu einer Zeit, in der andere Politiker darüber diskutieren, wie mit dem wachsenden Einfluss der AfD umgegangen werden soll.

Radtke betonte, dass Glaubwürdigkeit und eine enge Verbindung zu den Bürgern entscheidend seien, um Extremismus entgegenzuwirken. Doch genau diese Instrumente seien heute schwerer zu finden – mit klaren Risiken für die Zukunft. Aus seiner Sicht schützt der „demokratische Schutzwall“ – eine politische Brandmauer – die etablierten Parteien vor dem Einfluss der AfD und müsse aufrechterhalten bleiben.

Peer Steinbrück, ehemaliger SPD-Finanzminister, vertritt eine andere Position. Zwar erkennt er die Logik hinter der Abschottung an, zweifelt jedoch, ob diese auf Dauer haltbar sei. Stattdessen schlägt er vor, „rote Linien“ zu ziehen, um zu definieren, wann ein begrenzter Dialog mit der AfD denkbar wäre.

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Die Debatte zeigt, wie tief die Meinungen darüber auseinandergehen, wie man mit der AfD umgehen soll. Während Radtke auf klare Grenzen pocht, um die politische Mitte zu schützen, hält Steinbrück eine flexiblere Haltung langfristig für unvermeidbar.

Quelle