26 January 2026, 20:38

Chemieunfall bei BASF: Salzsäure-Austritt verunreinigt den Rhein in Ludwigshafen

Eine Gruppe von Feuerwehrleuten in Helmen und Zylindern sprüht sich gegenseitig mit Wasser nass, mit Rohren, Feuerlöschern und einer Leiter im Hintergrund.

Säurelecks in Meßkirch - Was es für die Bewohner bedeutet - Chemieunfall bei BASF: Salzsäure-Austritt verunreinigt den Rhein in Ludwigshafen

Chemieunfall in Ludwigshafen am Rhein: Austritt von Salzsäure verunreinigt den Rhein

Am 21. Januar 2026 kam es in einem Chemiewerk des Konzerns BASF in Ludwigshafen am Rhein zu einem Austritt von Salzsäure, wodurch der Rhein kontaminiert wurde. Rettungskräfte waren schnell vor Ort, bisher gibt es keine Meldungen über Verletzte. Anwohner in der nahegelegenen Gemeinde Meßkirch wurden vorsorglich aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben und Fenster sowie Türen abzudichten.

Der Vorfall ereignete sich, als Säure aus einem beschädigten Behälter auf dem Werksgelände austrat. Rund 150 Einsatzkräfte, darunter Feuerwehrleute, wurden zur Bewältigung der Lage mobilisiert. Ihr Hauptaugenmerk lag darauf, die Ausbreitung der Salzsäure einzudämmen und diese sicher in einen stabilen Behälter umzufüllen.

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Die Behörden bestätigten, dass es sich bei der ausgetretenen Substanz um Salzsäure handelte, die in den Rhein gelangte. Trotz des großen Einsatzes gab es laut offiziellen Angaben keine Verletzten. Die genauen Ursachen für das Versagen des Behälters werden noch untersucht.

Die Notfallmaßnahmen konnten den Austritt erfolgreich unter Kontrolle bringen; die Arbeiten zur Sicherung der verbleibenden Salzsäure dauern an. Betroffene Anwohner halten sich weiterhin an die Sicherheitshinweise und verfolgen die aktuellen Entwicklungen. Die langfristigen Auswirkungen auf die Wasserqualität des Rheins hängen von weiteren Bewertungen durch Umweltbehörden ab.