Circus Roncalli zaubert im Tempodrom mit riskanten Kunststücken und Magie
Adriana HaufferCircus Roncalli zaubert im Tempodrom mit riskanten Kunststücken und Magie
Circus Roncalli bringt seine Weihnachtsshow zurück ins Berliner Tempodrom
Dieser Winter kehrt Circus Roncalli mit einer Mischung aus waghalsigen Kunststücken und Überraschungen für das Publikum ins Berliner Tempodrom zurück. Seit 21 Jahren verzichtet die Veranstaltung auf Tierdressuren, begeistert aber weiterhin mit atemberaubenden Hochseilakten, Zauberei und Akrobatik internationaler Künstler. In dieser Saison finden 34 Vorstellungen zwischen dem 18. Dezember 2025 und dem 4. Januar 2026 statt, mit Ticketpreisen zwischen 16 und 80,65 Euro.
In der Berliner Show treten Künstler aus aller Welt auf, darunter Muriel aus den Niederlanden und der Zauberer Scott aus den USA, der das Publikum vergangener Aufführungen mit einer scheinbar unmöglichen Illusion verzauberte: Er „zerteilte“ einen Zuschauer mit einer Kreissäge – doch der Freiwillige Dominik überstand das Spektakel unverletzt und erhielt von Muriel anschließend einen Zettel, vermutlich einen Gutschein.
Hoch über der Manege balanciert Eliza Khachatryan auf Zehenspitzen über das Hochseil, gesichert nur durch ein Seil. Ihre präzisen Bewegungen stehen im Kontrast zu den kolumbianischen Vanegas-Brüdern, die auf dem „Rad des Todes“ mit minimaler Sicherheitsausrüstung atemberaubende Drehungen wagen. Die Shandong-Akrobatiktruppe, bestehend aus 13 jungen Chinesinnen, präsentiert derweil eine perfekt abgestimmte Kombination aus Tellerdrehkunst und anspruchsvollen Choreografien.
Doch nicht nur auf der Bühne bleibt es spannend: Jeder Besucher könnte plötzlich Teil der Show werden – ob als Assistent bei der nächsten Illusion oder als Mitwirkender bei einem spektakulären Stunt.
Die Berliner Weihnachtscircus-Tradition von Circus Roncalli verbindet auch in diesem Jahr spektakuläre Darbietungen mit interaktiven Überraschungen. Tickets für die 34 Vorstellungen sind weiterhin erhältlich und bieten eine Mischung aus Magie, Akrobatik und riskanten Kunststücken. Während die Tourneestationen in anderen Städten wie Osnabrück und München separat angekündigt werden, setzt Berlin weiterhin auf menschliche Kunstfertigkeit und unvorhersehbare Momente.
