Cottbus feiert das neue Jahr mit einem skurrilen Weihnachtsbaum-Weitwurf
Hilda Dussen vanLausitzer messen sich im Weihnachtsbaumwerfen - Cottbus feiert das neue Jahr mit einem skurrilen Weihnachtsbaum-Weitwurf
Jeden Januar findet in der ostdeutschen Stadt Cottbus ein ungewöhnlicher Wettbewerb statt: Einheimische versammeln sich, um ausgediente Weihnachtsbäume in einem Weitwurf-Wettbewerb so weit wie möglich zu schleudern. Mit einer Mischung aus Spaß und Gemeinschaftsgeist läutet die Veranstaltung das neue Jahr ein.
Ausgetragen wird der Wettbewerb in Ströbitz, einem Stadtteil von Cottbus in der Lausitz-Region Brandenburgs. Die Teilnehmer werfen die Bäume wie Speere und zielen auf maximale Weite. Männer kämpfen mit etwa zwei Meter hohen Bäumen, die rund 15 Kilogramm wiegen, während Frauen 1,80 Meter große Bäume mit etwa 10 Kilogramm Gewicht einsetzen.
2023 erreichten die stärksten männlichen Werfer Würfe von etwa acht Metern, die besten Würfe der Frauen lagen bei rund fünf Metern. Jahr für Jahr zieht das Spektakel Schaulustige an und verwandelt eine schlichte Recycling-Aktion in eine lebendige Tradition.
Der Baumwurf-Wettbewerb bietet den Cottbussern eine skurrile Möglichkeit, das neue Jahr zu begrüßen. Durch die Wiederverwertung alter Weihnachtsbäume verbindet das Event Sport, Umweltschutz und lokales Fest. Die Organisatoren hoffen, dass die Tradition in den kommenden Jahren weiter wächst.
