Danilo Riethmüllers steiniger Weg vom Zweifel zum Weltcup-Podest
Adriana HaufferDanilo Riethmüllers steiniger Weg vom Zweifel zum Weltcup-Podest
Deutscher Biathlon-Star offenbart psychische Kämpfe und Rücktrittsgedanken
Teaser: Der deutsche Bahn-Athlet Danilo Riethmüller feiert 2025 seinen ersten Weltcup-Podestplatz – nach zwischenzeitlichen Rücktrittsüberlegungen.
12. November 2025, 12:03 Uhr
Sport
Danilo Riethmüller, der 25-jährige deutsche Bahn-Athlet, hat sich nach seinem ersten Weltcup-Podestplatz Ende 2024 in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Doch sein Weg dorthin war alles andere als geradlinig: Leistungsprobleme und psychische Belastungen prägten seine Karriere, bevor ein überraschender Aufschwung folgte.
Riethmüllers Laufbahn begann im deutschen Bahn-Nachwuchs, wo er in Vereinen der Region Hasselfelde trainierte. Unter der Betreuung von Trainern des Deutschen Bahn-Verbands entwickelte er sich stetig weiter und machte erstmals 2020 mit dem Gewinn der Junioren-Weltmeisterschaft auf sich aufmerksam. Der Titel brachte ihm zwar die Unterstützung des DSV ein – doch damit wuchs auch der Druck auf den jungen Athleten.
Sein Wandel vom kämpfenden Junioren-Champion zum Weltcup-Podestplatzierten zeigt sowohl seine mentale Stärke als auch taktische Anpassungen. Mit der neuen Saison im Blick bleibt sein Ziel, starke Leistungen in den ersten Sieg seiner Karriere umzumünzen. Die anstehenden Rennen in Östersund werden zeigen, ob er diesen Durchbruch schafft.
