DAX bricht ein: Wie die Autokrise die Börse unter 25.000 Punkte drückt
Berndt MitschkeDAX bricht ein: Wie die Autokrise die Börse unter 25.000 Punkte drückt
DAX rutscht unter 25.000 Punkte – Autokrise belastet den Markt
Am Mittwoch fiel der DAX unter die Marke von 25.000 Punkten, da die Automobilbranche weiter mit Absatzproblemen kämpft. Die deutschen Hersteller BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen zogen den Index deutlich nach unten. Bis zur Mittagszeit erholte sich der Leitindex leicht und schloss mit einem bescheidenen Plus von 0,1 Prozent bei etwa 24.945 Punkten.
Die Preisdruckwelle hat mittlerweile auch den Premium-Automarkt erfasst und drückt die Gewinnmargen der deutschen Hersteller. Gleichzeitig dämpft die anhaltende Inflation die Neuwagen-Nachfrage: Viele Verbraucher schieben Anschaffungen auf oder steigen auf günstigere Modelle um. Sowohl Volkswagen als auch BMW warnten, dass sich die Absatzkrise der Branche vorerst nicht abschwächen werde.
In anderen Bereichen des DAX sorgten vorsichtige Käufe für Kursgewinne bei Beiersdorf und Henkel. Anleger setzen auf eine Erholung der Verbraucherstimmung. Auch Zalando, Bayer und die Commerzbank verzeichneten Zuwächse – ein Zeichen für die wachsende Nachfrage nach Technologieaktien und defensiven Werten.
Der DAX bleibt unter Druck, während die Automobilriesen weiterhin hinterherhinken. Verbraucherverhalten und Inflation verändern die Nachfragestruktur in der Branche. Gleichzeitig ziehen andere Sektoren in einem sich wandelnden Marktumfeld vermehrt Investoren an.
