14 March 2026, 06:30

Demelspitze: Warum dieser Alpen-Gipfel seit 2013 für Kletterer tabu ist

Eine alte topografische Karte der deutschen Alpen, die detaillierte Konturen, Höhenangaben und andere Geländemerkmale zeigt, mit Text oben und unten auf dem Papier.

Demelspitze: Warum dieser Alpen-Gipfel seit 2013 für Kletterer tabu ist

Die Demelspitze – einst ein beliebtes Kletterziel, heute gesperrt

Die Demelspitze, ein Gipfel im deutschen Karwendelgebirge, war einst ein gefragtes Ziel für Bergsteiger. 2013 verhängten die Behörden jedoch ein Betretungsverbot, nachdem Fachleute vor schwerwiegender Instabilität gewarnt hatten. Die Sperrung besteht bis heute – die Sicherheitsrisiken sind weiterhin zu groß.

Eine geologische Untersuchung aus dem Jahr 2013 zeigte, dass der Gipfel der Demelspitze gefährlich instabil geworden war. Seither haben Felsstürze die Landschaft verändert und sogar neue Kletterrouten im Wald unter der Nordflanke entstehen lassen. Trotz der Sperrung prägt der Berg weiterhin die Kletterszene der Region.

Die Demelspitze ist nicht der einzige Gipfel, der für Bergsteiger tabu ist. Manche Berge wie der tibetische Mount Kailash oder der Machapuchare in Nepal gelten als heilig und bleiben aus traditionellen Gründen unbestiegen. Auch in den Alpen und im Himalaya gibt es noch uneroberte Gipfel – wie viele genau, ist unklar.

Offizielle Daten dazu, wie viele Alpen-Gipfel ähnlichen geologischen Gefahren ausgesetzt sind, fehlen. Doch die Demelspitze steht exemplarisch dafür, wie natürliche Risiken den Zugang zu bekannten Bergen dauerhaft verändern können.

Das Kletterverbot an der Demelspitze unterstreicht die Herausforderungen, die instabiles Gelände mit sich bringt. Zwar haben sich in der Nähe neue Routen entwickelt, doch der Gipfel selbst bleibt aus Sicherheitsgründen gesperrt. Weltweit gibt es weitere Berge, die unbestiegen bleiben – sei es aus kultureller Ehrfurcht oder wegen natürlicher Gefahren.

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