Deutsche Frauen-Nationalmannschaft startet mit Druck in die WM-Qualifikation gegen Slowenien
Adriana HaufferDFB-Frauen 2026: WM-Qualifikationsspiele und die Frage um Wücks Vertrag - Deutsche Frauen-Nationalmannschaft startet mit Druck in die WM-Qualifikation gegen Slowenien
Die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft steht vor einer entscheidenden Phase. Mit der Heim-EM 2028 und der WM 2027 in Brasilien am Horizont lastet großer Erwartungsdruck auf dem Team. Trotz laufender Vertragsverhandlungen bleibt Bundestrainer Christian Wück konzentriert darauf, eine konkurrenzfähige Mannschaft zu formen.
Der jüngste Sieg im EM-Viertelfinale gegen Frankreich – in einem nervenaufreibenden Elfmeterschießen errungen – unterstrich den Kampfgeist der Spielerinnen. Nun rückt die WM-Qualifikation in den Fokus, die im März mit dem Spiel gegen Slowenien beginnt.
Seit seinem Amtsantritt hat Wück die Mannschaft neu geordnet: Er baute auf einen stabilen Kern erfahrener Spielerinnen und integrierte gleichzeitig junge Talente. Trotz Rückschlägen findet er Erfüllung in der Arbeit mit dem Team, sieht aber auch klar Verbesserungspotenzial.
Besonders die Torausbeute und die personelle Tiefe in Schlüsselpositionen bereiten Sorgen. Um hier Fortschritte zu erzielen, betont Wück die Notwendigkeit von mehr hochklassigen Spielen in der Frauen-Bundesliga. Eine stärkere heimische Konkurrenz, so seine Überzeugung, werde die Spielerinnen besser auf internationale Herausforderungen vorbereiten.
Die unmittelbare Priorität liegt auf der Qualifikation für die WM 2027. Den Auftakt bildet das Spiel am 3. März in Dresden gegen Slowenien. Langfristig jedoch strebt Wück ein Team an, das in Brasilien um den Titel mitspielen kann.
Bevor 2026 der Wettkampfbetrieb wieder beginnt, muss zudem seine eigene Vertragssituation geklärt werden. Die Heim-EM 2028 verleiht der Aufgabe zusätzliches Gewicht – sie bietet die Chance, den Frauenfußball in Deutschland auf ein neues Niveau zu heben.
Unter Wücks Führung betritt die deutsche Frauenelf eine prägende Phase. Die WM-Qualifikation startet im März, Slowenien ist der erste Prüfstein. Auf dem Weg dorthin gilt es, Schwächen im Kader zu beheben und für Stabilität abseits des Platzes zu sorgen, bevor die EM auf heimischem Boden ansteht.
