15 March 2026, 10:09

DFB wehrt sich gegen Hoeneß' harte Schiedsrichter-Kritik nach Bayerns 1:1 in Leverkusen

Ein Schiedsrichter spricht mit zwei Fussballspielern auf einem Rasenfeld, einer hält einen Fussballball.

DFB wehrt sich gegen Hoeneß-Kritik: "Keine skandalösen Fehler" - DFB wehrt sich gegen Hoeneß' harte Schiedsrichter-Kritik nach Bayerns 1:1 in Leverkusen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die scharfe Kritik von Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß an der Schiedsrichterleistung beim 1:1 des Clubs bei Bayer Leverkusen zurückgewiesen. In der Partie gab es zwei aberkannte Tore, zwei Rote Karten für Bayern-Spieler und eine umstrittene zweite Gelbe, die der Unparteiische später als Fehlentscheidung einräumte.

Am 26. Spieltag leitete Christian Dingert die Begegnung und zeigte Nicolas Jackson die Rote Karte direkt, während Luis Díaz nach einer zweiten Gelben vom Platz musste. Zudem annullierte er zwei Treffer der Münchner wegen Handspiels im Spielaufbau. Nach dem Spiel bezeichnete Hoeneß das Schiedsrichtergespann als das "schlechteste, das er je in der Bundesliga erlebt" habe.

Der DFB verteidigte in seiner Stellungnahme weitgehend Dingerts Entscheidungen und bestätigte, dass die zentralen Spielszenen entweder regelkonform oder vertretbar gewesen seien. Allerdings räumte der Verband einen Fehler ein: die zweite Gelbe für Díaz, die Dingert später selbst als Irrtum eingestand.

In dieser Saison hat Dingert bis zum aktuellen Zeitpunkt mindestens ein Bundesliga-Spiel geleitet. Das Leverkusen-Duell war sein bisher prominentester Einsatz in der Saison 2025/26.

Mit der DFB-Erklärung bleiben dem FC Bayern keine Mittel, um gegen die umstrittenen Entscheidungen vorzugehen. Zwar wurde die zweite Gelbe für Díaz als falsch anerkannt, alle anderen Urteile blieben jedoch bestehen. Damit muss der Rekordmeister das Ergebnis trotz Hoeneß' vehementer Proteste akzeptieren.

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