07 March 2026, 20:09

Digitales Reservierungssystem für Lkw-Ladestationen startet nach erfolgreicher Pilotphase durch

Eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge in einer Tiefgarage mit zwei an der Wand angebrachten Ladesäulen und Tafeln mit Text darauf, der Boden ist unten im Bild sichtbar.

Digitales Reservierungssystem für Lkw-Ladestationen startet nach erfolgreicher Pilotphase durch

Neues digitales Reservierungssystem für Lkw-Ladestationen beendet Pilotphase

Ein neu entwickeltes digitales Reservierungssystem für die Ladung von Elektro-Lkw hat seine Testphase erfolgreich abgeschlossen. Die von EntrepreneurTUM und Industriepartnern konzipierte Lösung soll die Ladelogistik für Schwerlastfahrzeuge effizienter gestalten. Das Projekt setzt bei zentralen Herausforderungen an – etwa der manuellen Planung und der begrenzten Transparenz bei der Verfügbarkeit von Lkw-Ladestationen.

Das System entstand in einer branchenübergreifenden Zusammenarbeit von Partnern aus Transport und Energiewirtschaft. Es vereint Routenplanung, Ladezeitenmanagement und verbindliche Reservierungen für öffentliche sowie betriebsinterne Lkw-Ladestationen.

Im Februar 2026 wurde das System unter realen Bedingungen in einem Live-Pilot getestet. Die Erprobung bestätigte, dass es Fahrzeuge, Lkw-Ladestationen und Energienetze über offene, standardisierte Schnittstellen nahtlos verknüpfen kann.

Aktuell gibt es in Deutschland rund 191.000 öffentliche Lkw-Ladestationen – für Schwerlast-Lkw werden jedoch spezialisierte Hochleistungs-Stationen benötigt. Unternehmen wie E.ON und MAN bauen an Standorten entlang der Transportrouten Megawatt-Ladeinfrastrukturen aus, um die Nachfrage zu decken. Mit dem Abschluss des Projekts ist der Grundstein für ein skalierbares, herstellerübergreifendes Depot-Ökosystem gelegt.

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Der erfolgreiche Pilot markiert einen wichtigen Schritt hin zu effizienteren Ladelösungen für E-Lkw. Dank offener Schnittstellen ermöglicht das System eine reibungslose Kommunikation zwischen Fahrzeugen, Lkw-Ladestationen und Energieanbietern. Künftig soll die Interoperabilität weiter ausgebaut und die Lösung branchenweit skaliert werden.

Quelle