Drei Bundesländer fordern Rückkehr der historischen Kfz-Kennzeichen ohne Hürden
Reingard FaustDrei Bundesländer fordern Rückkehr der historischen Kfz-Kennzeichen ohne Hürden
Drei deutsche Bundesländer unterstützen einen Plan zur Rückkehr der alten Kfz-Kennzeichen ohne Einschränkungen. Hessen, Sachsen und Niedersachsen haben die Initiative in einem am 6. März 2026 verabschiedeten Bundesratsbeschluss offiziell befürwortet. Der Vorschlag geht nun an die Bundesregierung zur Prüfung.
Seit 2012 dürfen Landkreise und Städte in Deutschland historische regionale Kennzeichen wieder einführen. Allerdings gelten weiterhin strenge Regeln für die Vergabe neuer Codes. Nach aktuellem Recht muss zunächst ein neuer Zulassungsbezirk geschaffen werden, bevor ein neues Kürzel vergeben werden kann.
Hessen treibt die Forderung voran, diese Beschränkungen vollständig aufzuheben. Ziel ist es, die lokale Identität zu stärken, indem Regionen ihre bevorzugten Kennzeichen frei wählen können. Für die Bundesregierung in Berlin gibt es keine gesetzliche Frist zur Stellungnahme, sodass der Zeitrahmen für eine Entscheidung offen bleibt.
Der Beschluss wurde formal angenommen und wird nun von den Bundesbehörden geprüft. Bei einer Genehmigung könnten Regionen alte Kürzel wiederbeleben oder neue einführen – ohne bürokratische Hürden. Die Änderung würde einen Wandel darin bedeuten, wie Fahrzeugzulassungen das lokale Erbe widerspiegeln.
