07 January 2026, 12:46

Drei Großkundgebungen in Erfurt kurz vor der Bundestagswahl 2025

Arbeiter f├╝hren Aufgaben neben einer Stra├če mit einem Lastwagen durch, auf dem eine gro├če Menge steht, w├Ąhrend Beamte in einem Fahrzeug in der N├Ąhe fahren, umgeben von B├Ąumen und Stra├čenlaternen.

Drei Großkundgebungen in Erfurt kurz vor der Bundestagswahl 2025

Erfurt erlebte am Samstag drei große öffentliche Kundgebungen vor der vorgezogenen Bundestagswahl 2025

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Die Veranstaltungen zogen Tausende Teilnehmer an, blieben jedoch weitgehend friedlich. Die Polizei meldete nur kleinere Vorfälle und vereinzelte Verstöße im Laufe des Tages.

Die rechtspopulistische AfD veranstaltete ihre Abschlusskundgebung am Erfurter Domplatz und zog dabei bis zu 1.100 Unterstützer an. Ihre Versammlung endete gegen 17:30 Uhr. Unterdessen organisierte das Bündnis "Auf-die-Plätze" eine Gegenkundgebung, die eine Stunde später am Willy-Brandt-Platz mit etwa 4.000 Teilnehmern zu Ende ging. Auch die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) beendete ihren Wahlkampf mit einer Veranstaltung im Stadtteil Anger.

Der Verkehr im Stadtzentrum war stark beeinträchtigt, insbesondere in der Nähe des Domplatzes und im Anger-Viertel. ÖPNV-Nutzer mussten mit Verspätungen und Ausfällen rechnen, da Linien umgeleitet wurden, um die Menschenmengen zu bewältigen. Das Landespolizeinspektion Erfurt (LPI-EF) setzte mehrere hundert Beamte ein, um die Veranstaltungen zu überwachen und für Ordnung zu sorgen. Trotz des großen Andrangs bestätigten die Behörden, dass die Kundgebungen ohne größere Zwischenfälle verliefen. Bis zum Abend wurden nur geringfügige Verstöße registriert, schwerwiegende Störungen blieben aus.

Die drei politischen Versammlungen endeten ohne ernste Konflikte, auch wenn Verkehr und Nahverkehr stark belastet waren. Die Polizei war mit einem großen Aufgebot präsent, und die Veranstalter hielten sich an die geplanten Abläufe. Die Kundgebungen markierten den letzten mobilisierenden Aufruf vor der Bundestagswahl 2025 – weitere Großveranstaltungen in der Stadt sind nicht mehr zu erwarten.