30 January 2026, 14:38

Drei Staatssekretäre erhalten lebenslange Beamtenstellen – Opposition empört über schnelle Verbeamtung

Ein rundes Patch mit einem blauen Rand, weißem Hintergrund und fetter schwarzer Schrift, die "Volunteer National Park Service Emeritus" in der Mitte eines gelben Kreises liest.

Drei neue Dauerbeamtenstellen umstritten - Drei Staatssekretäre erhalten lebenslange Beamtenstellen – Opposition empört über schnelle Verbeamtung

Drei Staatssekretäre in Deutschland sind nach nur einem Jahr im Amt in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit überführt worden. Die Entscheidung hat scharfe Kritik der Opposition ausgelöst, die darin einen Vertrauensverlust der Öffentlichkeit sieht. Die regierende CDU hingegen verteidigt die Ernennungen als übliche Praxis, die auf beruflicher Erfahrung basiere.

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Christian Klein, Marcus Malsch und Julian Vonarb wurden als Staatssekretäre berufen und erhielten nach nur zwölf Monaten eine unbefristete Anstellung. Normalerweise ist für solche Positionen eine dreijährige Probezeit vorgesehen. Allerdings kann diese Frist bei entsprechender Vollzeit-Berufserfahrung verkürzt werden, wie es die Verwaltungsvorschriften vorsehen.

Die Staatskanzlei bestätigte, dass das Verfahren den geltenden Richtlinien entsprochen habe. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Bühl unterstützte die Entscheidung und bezeichnete sie als "völlig normales Verfahren", das auf den Qualifikationen der Betroffenen beruhe.

Die Oppositionsfraktionen lehnen die Ernennungen entschieden ab. Der innenpolitische Sprecher der AfD, Ringo Mühlmann, kritisierte, dass die lebenslange Verbeamtung "unumkehrbare Fakten" schaffe und das Vertrauen der Bürger untergrabe. Der Vorsitzende der Linken, Christian Schaft, forderte die CDU auf, ihre eigenen Maßstäbe bei solchen Personalentscheidungen einzuhalten. Auch der BSW-Vorsitzende Frank Augsten übt Kritik und betonte, seine Fraktion sei nicht konsultiert worden.

Sowohl die AfD- als auch die Linksfraktion verurteilten die Entscheidung scharf. Sie argumentieren, dass die Verkürzung der Probezeit einen problematischen Präzedenzfall für künftige Ernennungen darstelle.

Die drei Staatssekretäre besitzen nun trotz nur einjähriger Amtszeit eine lebenslange Beamtenstellung. Die CDU hält die Entscheidung für sachlich gerechtfertigt. Die Opposition pocht unterdessen auf mehr Transparenz bei Beamtenernennungen.