Eisbären Berlin kämpfen mit Verletzungen und rutschen auf Platz sieben ab
Adriana HaufferBankrott der Eisbären im letzten Spiel des Jahres in Bremerhaven - Eisbären Berlin kämpfen mit Verletzungen und rutschen auf Platz sieben ab
Die Eisbären Berlin erleiden als Titelverteidiger einen weiteren Rückschlag
Nach einer 4:6-Niederlage gegen die Fishtown Penguins rutschten die Eisbären Berlin auf den siebten Platz der Tabelle ab. Verletzungen belasten das Team weiterhin schwer – zwei wichtige Stürmer fallen nun auf unbestimmte Zeit aus.
Der Start in die Partie verlief für Berlin enttäuschend, doch Andreas Eder brachte die Mannschaft erstmals in Führung. Trotz des frühen Vorsprungs gelang es den Eisbären nicht, das Spiel zu kontrollieren. Liam Kirk entschied die Begegnung für die Penguins: Mit drei Toren sicherte er seinem Team den Sieg.
Die Verletzungsmisere der Eisbären hat sich in dieser Saison verschärft. Stürmer Manuel Wiederer fehlte bereits in den letzten drei Spielen gegen Mannheim, Wolfsburg und 1 FC Nürnberg wegen eines Beinbruchs. Markus Vikingstad gesellte sich nach einer Verletzung im ersten Drittel des 5:2-Erfolgs gegen die Nürnberg Ice Tigers am Sonntag zu den Ausfallkandidaten. Beide Spieler fallen weiterhin aus, ein Rückkehrtermin steht nicht fest. Die Unfähigkeit, die Führung zu verteidigen, kostete die Eisbären schließlich die Partie. Ohne ihre Leistungsträger steht das Team nun vor einer schweren Aufgabe, um wieder an die Meisterschaftsform anzuknüpfen.
Die Niederlage wirft die Eisbären auf Rang sieben zurück – weit unter ihren gewohnten Ansprüchen. Ohne Wiederer und Vikingstad sind die offensiven Optionen begrenzt. Nun muss sich das Team im Verlauf der Saison neu sortieren.
