Energie Cottbus kämpft mit Verletzungspech vor Topspiel gegen MSV Duisburg
Adriana HaufferEnergie Cottbus kämpft mit Verletzungspech vor Topspiel gegen MSV Duisburg
Energie Cottbus geht mit Personalsorgen in entscheidendes 3.-Liga-Spiel gegen MSV Duisburg
Vor dem wichtigen Duell in der 3. Liga gegen den MSV Duisburg hat Energie Cottbus mit zahlreichen Fitnessproblemen zu kämpfen. Mehrere Leistungsträger fehlten diese Woche im Training, ihre Einsatzfähigkeit ist ungewiss. Das Spiel hat großes Gewicht: Ein Sieg könnte den Vorsprung auf einen direkten Aufstiegsrivalen ausbauen.
Topscorer Erik Engelhardt bleibt ein großer Fragezeichen, nachdem er die gesamte Woche keine komplette Trainingseinheit absolvieren konnte. Sein Ausfall wäre ein herber Rückschlag für die Offensive. Trainer Claus-Dieter Wollitz wollte sich nicht festlegen, ob Engelhardt auflaufen wird, und verwies auf mehrere Spieler mit leichten Blessuren.
Verteidiger King Manu fällt wegen einer Sperre nach seiner fünften Gelben Karte definitiv aus. Axel Borgmann, Dominik Pelivan und Justin Butler trainierten am Donnerstag zunächst individuell, brachen ihre Einheit dann aber vorzeitig ab. Timmy Thiele fehlte krankheitsbedingt, während auch Leon Guwara das Training aussetzen musste.
Falls Engelhardt nicht spielen kann, rückt Ted Tattermusch nach, der in jüngsten Einwechslungen und Trainingseinheiten überzeugt hat. Wollitz betonte, dass das medizinische Team die finale Entscheidung über die Einsatzfähigkeit treffen werde. Er hofft, dass die Spieler im Falle einer Freigabe "durch den Schmerz gehen" können. Das Spiel bezeichnete er als einen "außergewöhnlichen Traum" und eine "riesige Chance", dem Verein zwei weitere Jahre im Profifußball zu sichern.
Die Partie ist von hoher Brisanz: Der Zweitplatzierte Cottbus empfängt den Viertplatzierten Duisburg – ein Sieg könnte in der Aufstiegsjagd einen Sechs-Punkte-Vorsprung bedeuten.
Energie Cottbus wird die Bewertungen des medizinischen Teams abwarten, bevor die Startelf feststeht. Ein Erfolg würde die Aufstiegsambitionen stärken, doch Verletzungen und Sperren könnten zu Umstellungen zwingen. Das Ergebnis könnte die Zukunft des Clubs im Profifußball nachhaltig prägen.






