17 January 2026, 13:43

Farbiger Start: Grüne Woche Berlin feiert mit Tulpen, Bier und Politik

Eine Herde Elche mit braunen und cremefarbenen Flecken grast auf einem leuchtend grünen Feld.

Tulpen-Taufe und Elchfleischbrot: Die Tour zur Grünen Woche - Farbiger Start: Grüne Woche Berlin feiert mit Tulpen, Bier und Politik

Grüne Woche Berlin startet mit lebhaftem Eröffnungsumzug

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Die jährliche Internationale Grüne Woche Berlin begann mit einem vielbeachteten Eröffnungsumzug. Die dreieinhalbstündige Veranstaltung startete um 8:00 Uhr in der Halle Mecklenburg-Vorpommern, wo Ministerpräsidentin Manuela Schwesig den Tagesplan vorstellte. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, der zum ersten Mal an der Grünen Woche teilnahm, schloss sich der zügigen Tour an – mit nur wenig Zeit für jeden der zahlreichen Stände.

Der Morgen begann mit einem kurzen Besuch am niederländischen Pavillon. Nach etwa einer Stunde taufte Minister Rainer dort eine neue Tulpenart, die „Berliner Jubiläum“, indem er sie mit Sekt übergoss. Die Gäste hatten an jedem Stand nur wenige Minuten, um Hände zu schütteln, Kostproben zu verkosten oder einen Schluck zu nehmen, bevor es weiterging.

Am Stand des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) wurden Bio-Würste präsentiert – allerdings nicht zum Verzehr. Berlins Verbraucherschutzsenator Felor Badenberg setzte stattdessen auf eine andere Strategie und stellte ein Kochbuch vor, anstatt Erfrischungen anzubieten. Im Laufe der Tour besserte sich die Verpflegungssituation jedoch: Die Ukraine bot Sekt an, Bulgarien servierte Börek und traditionelle Tänze, die Tschechische Republik zapfte Bier, und Polen reichte Wurst. Gleichzeitig wurde der ökologische Lebensmittelsektor in Halle 22a unter dem Motto „Bio erleben“ präsentiert – konkrete Details zum Verband Bioland oder zum Debütanten Alois Rainer blieben jedoch aus.

Nach einem dichten Programm aus kurzen Besuchen und schnellen Verkostungen endete der Eröffnungsumzug. Jeder Pavillon präsentierte regionale Spezialitäten – von Tulpen und Kochbüchern bis hin zu Bier und Wurst. Die Veranstaltung gab den Ton für den Rest der Grünen Woche Berlin vor, auf der Besucher kulinarische, landwirtschaftliche und kulturelle Highlights aus ganz Europa entdecken können.