Freiburg setzt im Pokal-Viertelfinale gegen Hertha BSC auf Torwart-Wechsel und Rückkehrer
Adriana HaufferNationalteam-Kandidat Atubolu im DFB-Pokal nur Reservist - Freiburg setzt im Pokal-Viertelfinale gegen Hertha BSC auf Torwart-Wechsel und Rückkehrer
SC Freiburg bereitet sich auf das entscheidende DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Hertha BSC vor. Trainer Julian Schuster hat eine bemerkenswerte Änderung im Tor vorgenommen: Statt des Stammkeepers Noah Atubolu wird Florian Müller zwischen den Pfosten stehen. Der Sieger dieses Duells rückt einen Schritt näher an die Rückkehr ins Berliner Olympiastadion, wo Freiburg 2022 im Finale gegen RB Leipzig unterlag.
Schuster bestätigte, dass Müller – wie bereits in den vorherigen Pokalerfolgen gegen Düsseldorf und Darmstadt – das Tor hüten wird. Der Coach begründete die Entscheidung mit Müllers starker jüngster Form und seiner positiven Ausstrahlung von der Bank aus. Die Torhüterposition war die einzige, über die Schuster vor dem Spiel explizit sprach.
Der rechts außen verteidigende Philipp Treu, der im letzten Spiel verletzungsbedingt fehlte, kehrt für die Partie gegen Hertha BSC in den Kader zurück. Schuster mahnte seine Spieler, sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren und sich nicht von der Bedeutung des Spiels ablenken zu lassen. Früh in der Saison hatte Freiburg mit einem 2:0 gegen den Zweitligisten SV Darmstadt 98 seinen einzigen Sieg gegen einen unterklassigen Gegner in diesem Wettbewerb gefeiert.
Zwei weitere Siege würden den SC Freiburg zurück ins Finale im Berliner Olympiastadion bringen – und die Chance bieten, die Niederlage von 2022 gegen Leipzig wettzumachen.
Das Viertelfinale wird Freiburgs Entschlossenheit auf die Probe stellen, während das Team den nächsten Schritt Richtung Endspiel anstrebt. Müllers Einsatz im Tor und Treus Rückkehr nach seiner Verletzung könnten für den Ausgang des Spiels entscheidend sein. Ein Sieg würde die Hoffnungen auf einen Titel in dieser Saison am Leben halten.
