Freiburgs historischer Traum: Kann das Viertelfinale in der Europa League gelingen?
Reingard Faust"Sehr speziell": Freiburg strebt zum ersten Mal die Viertelfinale an - Freiburgs historischer Traum: Kann das Viertelfinale in der Europa League gelingen?
SC Freiburg trifft in dieser Woche im Sechzehntelfinale der Europa League auf den KRC Genk. Die deutsche Mannschaft strebt erstmals in ihrer Vereinsgeschichte das Erreichen des Viertelfinales an. Genk hingegen zog nach einer durchwachsenen Saison in der heimischen Liga über die Play-offs in die K.-o.-Phase ein.
Freiburg war direkt für den Wettbewerb qualifiziert und musste keine Qualifikationsrunden bestreiten. Ihr Weg verlief bisher stabil, doch die Auswärtsform bleibt ein Sorgenkind. In dieser Saison gelang dem Team in der Bundesliga erst zwei Auswärtssiege, in der Europa-League-Gruppenphase nur einer.
Verletzungen und Sperren werden die Mannschaftstiefe auf die Probe stellen: Innenverteidiger Max Rosenfelder fällt verletzungsbedingt aus, während Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein gesperrt ist. Patrick Osterhage soll voraussichtlich Eggesteins Rolle im defensiven Mittelfeld übernehmen.
Genk, aktuell Achtplatzierter der Jupiler Pro League, setzt auf ballbesitzlastigen Fußball und schnelles Offensivspiel. Trotz des zweiten Platzes in der Vorsaison und der damit verbundenen Champions-League-Teilnahme bleibt die europäische Bilanz des Clubs unbeständig. In früheren Europa-League-Saisons kam Genk selten über die ersten Runden hinaus und landet in der belgischen Liga oft außerhalb der Top Vier.
Für Freiburg wäre das Viertelfinale ein historischer Erfolg – noch nie zuvor drang der Verein in einem europäischen Wettbewerb so weit vor.
Das Hinspiel wird zeigen, wie Freiburg mit den personellen Ausfällen in der Fremde zurechtkommt. Genks offensiver Spielstil könnte die defensiven Lücken der Gäste ausnutzen. Ein starkes Ergebnis würde den Club einem beispiellosen europäischen Meilenstein einen Schritt näherbringen.
