Freiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt startet mit klarem Signal
Adriana HaufferFreiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt startet mit klarem Signal
Die Stadt Freiburg hat eine neue Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld.“ gestartet. Die Initiative soll das Ausmaß solcher Gewalt aufzeigen und Betroffene auf bestehende Hilfsangebote aufmerksam machen.
Die Kampagne thematisiert die alltägliche Gewalt, der Frauen, Kinder, queere und trans Personen in Freiburg ausgesetzt sind – von häuslicher Gewalt über sexuelle Belästigung und digitale Übergriffe bis hin zu Angriffen im öffentlichen Raum.
Oberbürgermeister Martin Horn betonte, die Aktion ermutige Betroffene, sich zu melden. Sie ist Teil einer umfassenderen Strategie, die gemeinsam mit lokalen Organisationen entwickelt wurde. Simone Thomas, die Frauenbeauftragte der Stadt, ergänzte, Gewalt äußere sich in vielen Formen. Ziel sei es, das Bewusstsein zu schärfen und Menschen zum Handeln zu bewegen.
Die Mekriba-Stiftung, die sich auf Prävention, Aufklärung und Opferschutz konzentriert, unterstützt die Kampagne. Sie steht im Einklang mit der Istanbul-Konvention, die systematische Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt und bessere Schutzmechanismen für Betroffene fordert.
In ganz Freiburg werden Plakate, Social-Media-Beiträge und weitere öffentliche Aktionen die Botschaft verbreiten. Sie informieren über verschiedene Gewaltformen und weisen auf Hilfsangebote hin. Die Kampagne soll Betroffene stärken, die Bekanntheit von Unterstützungsdiensten erhöhen und die Öffentlichkeit sensibilisieren. Damit unterstreicht Freiburg sein Engagement im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt in all ihren Erscheinungsformen. Die Stadt hofft, dass die Initiative zu mehr Sichtbarkeit und Unterstützung für Hilfesuchende führt.
