08 February 2026, 04:22

Gil Ofarim schweigt nach 70.000-Euro-Vergleich im Davidstern-Skandal

John McCain in Anzug und Krawatte vor einem Mikrofon mit unscharfem Hintergrund stehend.

Das ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp rieten - Gil Ofarim schweigt nach 70.000-Euro-Vergleich im Davidstern-Skandal

Gil Ofarim hat sich seit dem Davidstern-Skandal, der 2021 Schlagzeilen machte, nicht mehr öffentlich geäußert. Rechtliche Auflagen verbieten ihm nun, offen über den Fall zu sprechen. Der Streit, der mit einer Anschuldigung durch einen Hotelmitarbeiter begann, wurde inzwischen gerichtlich beigelegt – für den Musiker mit erheblichen finanziellen Folgen.

Der Konflikt nahm seinen Lauf, als ein Hotelangestellter Ofarim antisemitisches Verhalten im Zusammenhang mit einer Davidstern-Halskette vorwarf. Der Fall eskalierte und endete im Oktober 2021 mit einem gerichtlichen Vergleich. Im Rahmen der Einigung wurde der Sänger verurteilt, dem Mitarbeiter 20.000 Euro Schadensersatz zu zahlen.

Die juristischen Auseinandersetzungen zogen sich hin und verursachten hohe Kosten. Unter Einbeziehung von Strafen und Anwaltsgebühren beliefen sich die Gesamtausgaben für Ofarim im Zusammenhang mit dem Skandal auf etwa 70.000 Euro. Sein Anwaltsteam, darunter Alexander Stevens, bestätigte eine "gentleman's agreement" sowie eine Unterlassungserklärung. Diese Vereinbarungen verbieten dem Künstler rechtlich, den Vorfall öffentlich zu thematisieren.

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Während seines Auftritts in der Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! hielt sich Ofarim an den Rat seiner Anwälte und mied jede Erwähnung des Falls. Die ursprüngliche Forderung des Hotelmitarbeiters vor dem Vergleich wurde in den öffentlichen Akten nie bekannt gegeben.

Das Gerichtsurteil und die Vertraulichkeitsklauseln haben die Angelegenheit nun effektiv abgeschlossen. Ofarims finanzielle Regelung und die rechtlichen Beschränkungen sorgen dafür, dass die Details unter Verschluss bleiben. Vorerst muss sich der Musiker an die Vereinbarung halten – oder riskiert weitere juristische Konsequenzen.