01 May 2026, 22:12

Grüner Politiker warnt vor alarmierendem Anstieg des Antisemitismus in Deutschland

Gruppe von Menschen mit einem Transparent "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Mast, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Grüner Politiker warnt vor alarmierendem Anstieg des Antisemitismus in Deutschland

Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, hat sich gegen den wachsenden Antisemitismus in Deutschland ausgesprochen. Er bezeichnete die zunehmende Judenfeindschaft und Gewalt gegen jüdische Menschen als inakzeptabel und zutiefst beunruhigend. Seine Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die Sorgen um die Sicherheit in jüdischen Gemeinden weiter steigen.

Von Notz verurteilte Versuche, Angriffe auf Jüdinnen und Juden mit dem Handeln der israelischen Regierung zu rechtfertigen. Eine solche Argumentation schüre nur weitere Feindseligkeiten, betonte der Politiker. Er unterstrich, dass die deutsche Gesellschaft gegen Antisemitismus in all seinen Formen entschlossen vorgehen müsse.

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Aktuelle Umfragen zeigen, dass sich mittlerweile mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden in Deutschland unsicherer fühlen. Diese Entwicklung folgt dem Hamas-Angriff auf Israel im Oktober, der die Spannungen weiter verschärft hat. Von Notz bestand darauf, dass die Bekämpfung des Antisemitismus eine rechtliche und moralische Verpflichtung für das gesamte Land sei.

Er forderte stärkere Maßnahmen zum Schutz jüdischen Lebens. Jedes verfügbare rechtliche Mittel, so von Notz, müsse eingesetzt werden, um zu verhindern, dass sich der Hass weiter ausbreitet.

Die Aussagen des grünen Abgeordneten unterstreichen die Dringlichkeit, dem Antisemitismus in Deutschland entgegenzutreten. Angesichts der wachsenden Ängste vieler Jüdinnen und Juden um ihre Sicherheit stehen Behörden und Gemeinschaften unter zunehmendem Handlungsdruck. Von Notz’ Aufruf zu entschlossenem Handeln spiegelt die breitere Forderung nach Veränderung wider.

Quelle