Grünes Licht für 380-Kilovolt-Trasse zwischen Meißenheim und Ringsheim
Adriana HaufferGrünes Licht für 380-Kilovolt-Trasse zwischen Meißenheim und Ringsheim
Der Regionalrat Freiburg hat einen entscheidenden Abschnitt einer neuen 380-Kilovolt-Hochspannungsleitung genehmigt. Die am Donnerstag, dem 11. Juni 2026, bekannt gegebene Entscheidung betrifft eine 19 Kilometer lange Strecke zwischen Meißenheim und Ringsheim. Dieser Abschnitt ist Teil des größeren Vorhabens „Netzverstärkung Oberrheintal“.
Die genehmigte Trasse verläuft durch die Gemeinden Meißenheim, Schwanau, Kappel-Grafenhausen, Rust und Ringsheim. Sie folgt dem bestehenden Stromkorridor und verläuft weitgehend parallel zur vorhandenen Infrastruktur, um die Umweltbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Im Rahmen des Projekts werden 56 neue Strommasten errichtet, während die alte 220-Kilovolt-Leitung mit ihren 61 Masten zurückgebaut wird.
Ursprünglich sollte die Genehmigung die gesamte 120 Kilometer lange Strecke von Daxlanden bis Eichstetten umfassen. Aufgrund ungelöster Fragen im südlichen Bereich wurde das Verfahren jedoch aufgeteilt. Dennoch sind ökologische Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen, um die Eingriffe in Natur und Landschaft zu kompensieren.
Die neue Leitung soll die langfristige Stromversorgung sichern, insbesondere vor dem Hintergrund des wachsenden Anteils erneuerbarer Energien. Mit den nun vorliegenden Bauplänen kann der Abschnitt realisiert werden. Begleitend werden ökologische Maßnahmen umgesetzt, um die Umweltauswirkungen zu begrenzen.






