17 June 2026, 17:12

Halle (Saale) modernisiert Bebauungsplan für Weinberg Campus bis 2026

Mehr Produktion und klare Lärmschutz: Halle präsentiert neue Pläne für den Weinberg Campus

Halle (Saale) modernisiert Bebauungsplan für Weinberg Campus bis 2026

Die Stadtverwaltung von Halle (Saale) aktualisiert den Bebauungsplan für den Technologiepark Weinberg Campus. Die Änderungen sollen die Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum des Gebiets sichern. Der Stadtrat wird am 24. Juni 2026 über den endgültigen Entwurf der Planänderungen abstimmen.

Der ursprüngliche Bebauungsplan stammt aus dem Januar 1998 und entspricht nicht mehr den aktuellen Bau-, Planungs- und Immissionsschutzvorschriften. Die Anpassungen betreffen zwei angrenzende Kernbereiche mit einer Gesamtfläche von etwa 26,2 Hektar, die vor allem für Forschung und Verwaltung genutzt werden.

Ein fünf Hektar großes Gelände südlich der Blücherstraße, das einst für eine große Siedlung vorgesehen war, wird nun umgewidmet und neu vermarktet. Der 2018 vorgesehene Bau eines 1.900 Quadratmeter großen Einzelhandelsgroßmarkts auf dem Campus war zuvor abgelehnt worden; der neue Entwurf schließt großflächige Einzelhandelsprojekte aus.

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Laut aktualisiertem Plan wird die maximale Bauhöhe auf 25 Meter begrenzt, um den Charakter der örtlichen Landschaft zu bewahren. Produktions- und Vertriebstätigkeiten im Zusammenhang mit Forschung werden ausdrücklich erlaubt, was Unternehmen eine Expansion ohne Standortwechsel ermöglicht. Zudem werden flächenbezogene Emissionskontingente für den Lärmschutz rechtlich verankert, um Unternehmen Planungssicherheit zu bieten und gleichzeitig Lärmrechte zu wahren.

Die Stadt betont, dass das Verfahren den kommunalen Haushalt nicht belasten werde. Einnahmen sollen durch den Verkauf von Baugrundstücken innerhalb des Planungsgebiets generiert werden. Umweltgutachten stufen die Auswirkungen als vernachlässigbar bis gering ein: Es gibt keine zusätzliche Bodenversiegelung, Grünflächen bleiben erhalten, und der Effekt auf das Mikroklima wird als positiv bewertet.

Die endgültige Entscheidung des Stadtrats über die Änderungen fällt am 24. Juni 2026. Die Überarbeitung zielt darauf ab, den Bebauungsplan zu modernisieren und die Nutzung für Forschung und Verwaltung zu stärken. Die finanziellen und ökologischen Folgen sollen minimal bleiben.

Quelle