Hamburger SV unterliegt SC Freiburg nach umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen
Adriana HaufferSchiedsrichter-Frust und weitere Gelbe Karte: HSV beschwert sich - Hamburger SV unterliegt SC Freiburg nach umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen
Hamburger SV verliert gegen SC Freiburg mit 1:2 – Ärger über Schiedsrichterentscheidungen
Der Hamburger SV hat in der Bundesliga eine 1:2-Niederlage gegen den SC Freiburg erlitten, obwohl die Hanseaten zunächst in Führung gingen. Die Pleite verlängert ihre auswärtige Niederlagenserie seit dem Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse. Trainer Merlin Polzin kritisierte im Anschluss die Schiedsrichterentscheidungen, die den Spielverlauf prägten.
Die Hamburger gingen früh in Führung, mussten dann aber zwei Treffer hinnehmen, als Freiburg die Partie drehte. Die Hoffnungen der Gäste schwanden weiter, als Daniel Elfadli die zweite Gelbe Karte sah – damit ist es bereits die sechste Platzverweis der Saison für das Team.
Polzin beanstandete besonders die Vorgeschichte zum zweiten Freiburger Tor als äußerst umstritten. Er verwies auf einen unbestraften Ellenbogencheck ins Gesicht eines Spielers sowie ein hartes Foul, das nicht geahndet wurde. Schiedsrichter Timo Gerach sah sich für diese übersehenen Vorfälle scharfer Kritik ausgesetzt. Co-Trainer Nicolai Remberg äußerte sich später zu den disziplinären Problemen der Mannschaft und führte Unerfahrenheit sowie den Druck, Spiele aufholen zu müssen, als Hauptgründe für die häufigen Platzverweise an.
Die Niederlage bedeutet, dass der HSV weiterhin auf den ersten Auswärtssieg seit dem Aufstieg wartet. Mit bereits sechs Platzverweisen in dieser Saison untergraben die defensiven Schwächen weiterhin die Ergebnisse. Der Verein steht nun vor weiteren Herausforderungen, um seine Tabellensituation zu verbessern.
