Heidi Klum fordert mehr Vielfalt: Warum die Modebranche sich endlich ändern muss
Hilda Dussen vanHeidi Klum möchte auch Männer mit Glatze in der Werbung sehen - Heidi Klum fordert mehr Vielfalt: Warum die Modebranche sich endlich ändern muss
Heidi Klum hat sich für mehr Vielfalt in der Modebranche ausgesprochen und fordert realistischere Darstellungen von Männern und Frauen auf den Laufstegen. Die Supermodel äußerte sich während der Glamour-"Women of the Year"-Preisverleihung in Berlin, wo sie als "Global Icon" geehrt wurde.
Die feierliche Veranstaltung fand am 14. November 2025 im Berliner Ritz-Carlton statt. Klums Tochter Leni hielt eine bewegende Laudatio, als ihre Mutter die Auszeichnung entgegennahm.
In jüngsten Interviews betonte Klum die Notwendigkeit, dass die Modebranche Vielfalt stärker annimmt. Sie lobte Vivienne Westwoods Show während der Pariser Fashion Week, in der männliche Models mit unterschiedlichen Haaransätzen – darunter auch zurückweichende – präsentiert wurden. Dieser Schritt spiegle, so Klum, einen authentischeren und inklusiveren Standard wider. Zudem begrüßte sie den Aufstieg älterer Models in der Branche. Mit 52 Jahren war sie selbst kürzlich auf dem Laufsteg zu sehen und unterstrich, wie wichtig es sei, auch altersbedingte Vielfalt auf den Catwalks zu zeigen. Ihr Engagement erstreckt sich auch auf Körperformen: Marken sollten ihrer Meinung nach mehr Kurven und andere unterrepräsentierte Körpertypen in den Fokus rücken.
Klums Aussagen passen zu ihrem langjährigen Einsatz für eine breitere Repräsentation in der Mode. Die Auszeichnung bei den Glamour Awards unterstreicht ihren Einfluss – sowohl auf als auch abseits des Laufstegs. Die Branche zeigt langsam, aber stetig Fortschritte hin zu mehr Inklusivität in Werbung und Design.
