16 March 2026, 00:34

Hemadlenz-Fest in Dorfen bricht mit 4.500 Gästen alle Besucherrekorde

Eine Gruppe von Menschen geht eine Kopfsteinpflasterstraße in Krakau, Polen, entlang mit Zelten, Tischen und einem Gebäude mit sichtbarem Text im Hintergrund.

Hemadlenz-Fest in Dorfen bricht mit 4.500 Gästen alle Besucherrekorde

Dorfen feiert Hemadlenz-Fest mit Rekordbesuch unter strahlendem Himmel

Mit sonnigem Wetter und rund 4.500 Besuchern – so viele wie noch nie – beging Dorfen sein traditionelles Hemadlenz-Fest, ein farbenfrohes Frühlingsfest, das für seinen Brauch der "Winteraustreibung" bekannt ist. Musik, Gelächter und ein großer Umzug füllten die Straßen der Stadt.

Der Auftakt bildete die Gruppe aus Armstorf: Etwa 30 Hemadlenz-Teilnehmer aller Altersstufen zogen zum Kloster Armstorf, um den Nonnen mit Gesängen zu huldigen. Als Dank erhielten sie Krapfen (gefüllte Berliner) und Getränke, bevor sie sich den Hauptfeierlichkeiten anschlossen.

Gegen Mittag schlängelte sich der offizielle Hemadlenz-Umzug durch die autofreie Innenstadt Dorfens, wo Zufahrtsstraßen gesperrt und Parkverbote durchgesetzt wurden. Private Sicherheitskräfte meldeten einen reibungslosen Ablauf – fast alle Teilnehmer zogen ohne Zwischenfälle durch die Stadt. Über 5.000 Euro hatte die Gemeinde in Sicherheitsvorkehrungen investiert, um für einen sicheren Verlauf zu sorgen.

Um 14:30 Uhr erreichte der Umzug den Marienplatz, wo unter dem Jubel der Menge die Hemadlenz-Puppe – eine Strohfigur als Symbol für den Winter – feierlich verbrannt wurde. Dieser Brauch markiert das offizielle Ende der kalten Jahreszeit. Unterdessen stieß Bürgermeister Heinz Grundner vom Balkon des Rathauses aus mit den Feiernden an, bevor er selbst ins Geschehen eingriff.

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Später erschienen das "königliche Paar", Prinzessin Nicole I. und Prinz Bernhard I., aus ihrer Kammer am Unteren Tor und tanzten mit den Festgästen – ein weiterer Höhepunkt in der ausgelassenen Stimmung.

Trotz anfänglicher Wetterbedenken verlief das Fest friedlich. Dorfen, auch "Stadt des Hemadlenz" genannt, bewies einmal mehr seinen Ruf für Humor und ausgelassene Feiern. Mit Rekordbesuch und strengen Sicherheitsvorkehrungen festigte das Fest seinen Stellenwert als eines der wichtigsten kulturellen Ereignisse der Region.

AKTUALISIERUNG

Erding's Landrat schließt sich 2026 Hemadlenz-Umzug an und stärkt regional die Unterstützung für das Wintervertreibungsritual

Neuste Berichte zeigen, dass der regionale Beamte Martin Beiersdorfer, Erding's Landrat, dem 2026 Hemadlenz-Umzug zusammen mit Bürgermeister Heinz Grundner beigetreten ist. Das Duo gesellte sich zu Tausenden von Teilnehmern in traditionellen weißen Kostümen und feierte mit, als die symbolische Winterpuppe auf dem Marienplatz verbrannt wurde. Dies markiert die erste dokumentierte Beteiligung eines Regionaladministrators an der Tradition des 19. Jahrhunderts.