Hertha BSC steckt nach zehnter Niederlage in der tiefsten Krise der Saison
Berndt MitschkeHertha BSC steckt nach zehnter Niederlage in der tiefsten Krise der Saison
Hertha BSC kassiert zehnte Saisonniederlage nach 0:1 gegen den 1. FC Magdeburg
Die Krise bei Hertha BSC hält an: Nach der 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Magdeburg steht die zehnte Saisonpleite zu Buche. Mit nur einem Sieg in den letzten vier Spielen bleibt die Mannschaft in der Erfolgsspur stecken. Trainer Stefan Leitl kritisierte seine Spieler nach dem Spiel für mangelnde Energie und Entschlossenheit.
Die Berliner mussten auf wichtige Leistungsträger verzichten. Stürmer Dawid Kownacki fiel krankheitsbedingt aus, während Kennet Eichhorn und Paul Seguin gesperrt waren. Trotz der personellen Lücken gelang es Hertha in der ersten Halbzeit nicht, nennenswerte Torchancen herauszuspielen.
Magdeburg brach in der 62. Minute die Defensive der Gastgeber und setzte Hertha weiter unter Druck. Die größte Chance für den Ausgleich hatte die Leitl-Elf in der 67. Minute, als Marten Winker freistehend zum Schuss kam – sein Versuch verfehlte jedoch das Tor.
Luca Schuler, der gegen seinen Ex-Verein antrat, räumte nach dem Spiel ein, dass das Problem der fehlenden Intensität bei Hertha kein neues sei. Der sichtbar frustrierte Leitl forderte für die beiden verbleibenden Saisonspiele eine radikale Kehrtwende. Die Niederlage hat die Stimmung im Team auf den Tiefpunkt sinken lassen.
Mit nur noch zwei Spielen bleibt Hertha BSC wenig Zeit, um aus einer enttäuschenden Saison noch etwas Positives zu retten. Leitls Appell an die Mannschaft kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Verletzungen und Sperren das Team zusätzlich belasten. Die Fans hoffen nun auf eine stärkere Leistung in den letzten Partien.






