30 January 2026, 19:05

Hessen startet mit 6,1 Prozent Arbeitslosigkeit ins neue Jahr

Ein altes Stadtplan von Hesselby, der detaillierte Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit Text und Zahlen zeigt.

Kleine Hoffnung auf Besserung auf dem hessischen Arbeitsmarkt - Hessen startet mit 6,1 Prozent Arbeitslosigkeit ins neue Jahr

Arbeitslosigkeit in Hessen steigt im Januar 2023 auf 6,1 Prozent

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Im Januar 2023 ist die Arbeitslosigkeit in Hessen auf 6,1 Prozent angestiegen. Damit waren 216.138 Menschen ohne Arbeit – fast 11.500 mehr als im Vormonat. Als Hauptgrund für den Anstieg nannten Behörden die typische Winterflaute, die sich regelmäßig auf den Arbeitsmarkt auswirkt.

Die aktuellen Zahlen zeigen einen deutlichen Anstieg der Erwerbslosigkeit im gesamten Bundesland. Bis Ende Januar hatte sich die Zahl der Arbeitslosen um 11.500 erhöht, sodass insgesamt 216.138 Menschen ohne Beschäftigung waren. Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, führte den Anstieg auf saisonale Effekte zurück, die im Winter häufig zu geringerer Einstellungstätigkeit führen.

Gleichzeitig ging die Zahl der offenen Stellen auf etwa 40.300 zurück. Trotz dieses Rückgangs hatte Hessen Ende vergangenen Jahres noch eine leichte Verbesserung bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen verzeichnet: Im November 2022 stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Vergleich zu 2021 um 9.000.

Für die kommenden Monate zeigte sich die Bundesagentur für Arbeit jedoch wenig optimistisch. Anzeichen für eine schnelle Erholung gebe es nicht, und die Prognosen deuteten darauf hin, dass der Arbeitsmarkt in den nächsten Monaten schwach bleiben werde.

Die Januar-Zahlen unterstreichen den schwierigen Start ins Jahr 2023 für den hessischen Arbeitsmarkt. Mit steigender Arbeitslosigkeit und sinkenden Stellenangeboten steht das Land weiterhin unter Druck. Die Behörden rechnen kurzfristig mit keiner Besserung der Lage.