INTEC und Skyeton bündeln Kräfte für europäische Drohnentechnologie
Hilda Dussen vanINTEC und Skyeton bündeln Kräfte für europäische Drohnentechnologie
INTEC und Skyeton unterzeichnen Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei unbemannten Systemen für europäische Streitkräfte
Die Unternehmen INTEC und Skyeton haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Bereich unbemannter Systeme für europäische Armeen unterzeichnet. Die Vereinbarung wurde während der ILA Berlin Air Show bekannt gegeben. Im Mittelpunkt steht die Lieferung erprobter Kampftechnologie an Deutschland und seine Verbündeten.
Die Partnerschaft vereint die Ingenieurs- und Systemintegrationskompetenz von INTEC mit den operationellen Erfahrungen von Skyeton. Priorität hat zunächst die Bedürfnisse der Bundeswehr zu decken. Das erste Projekt konzentriert sich auf das Raybird-Drohnen-System, eine kleine, für Langzeitaufklärung und -überwachung konzipierte Drohne.
Die Raybird-Plattform hat bereits über 350.000 Einsatzstunden absolviert und damit ihre Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Christoph Otten, Geschäftsführer von INTEC, betonte, dass die Zusammenarbeit Militärnutzer mit diesen erprobten Technologien ausstatten werde. Andreas Pilz, Key Account Director von Skyeton für die DACH-Region, sieht darin eine Chance, ukrainische Verteidigungslösungen in Europa weiter zu etablieren.
Ziel ist es, einsatzbereite unbemannte Systeme zu liefern, die auf die regionalen Verteidigungsanforderungen zugeschnitten sind. Beide Unternehmen streben an, durch diese Kooperation die militärischen Fähigkeiten Europas zu stärken.
Die Absichtserklärung markiert einen Schritt zur Integration fortschrittlicher unbemannter Systeme in die europäischen Verteidigungsstrategien. Angesichts der Erfolgsbilanz der Raybird-Drohne könnte sie eine Schlüsselrolle in künftigen Einsätzen spielen. Deutschland und verbündete Nationen könnten bald von diesen verbesserten Aufklärungs- und Überwachungstools profitieren.






