Italos Markteintritt 2028: Pro Bahn fordert faire Bahn-Wettbewerbsregeln
Adriana HaufferItalos Markteintritt 2028: Pro Bahn fordert faire Bahn-Wettbewerbsregeln
Pro Bahn begrüßt Italos geplanten Einstieg in den deutschen Fernverkehr
Der private Bahnanbieter Italo will ab 2028 auf dem deutschen Fernverkehrsmarkt starten – mit Strecken wie Berlin–München und Köln–Frankfurt–München. Die Fahrgastvereinigung Pro Bahn sieht darin eine positive Entwicklung für die Branche.
Italo plant, auf wichtigen deutschen Verbindungen wie München–Hamburg in Konkurrenz zu treten. Pro Bahn bewertet diesen Schritt als Chance, das Angebot bundesweit zu verbessern. Der stellvertretende Bundesvorsitzende Michael Koch betonte, dass der Wettbewerb letztlich den Fahrgästen zugutekommen müsse.
Die Vereinigung fordert ein einheitliches Tarifsystem für alle Fernverkehrsanbieter. Zudem pocht sie auf faire Regeln, um zu verhindern, dass ländliche Regionen und Regionalverkehre das Nachsehen haben. Pro Bahn warnt davor, sich allein auf Marktkräfte bei der Gestaltung des Wettbewerbs zu verlassen.
Für mehr Transparenz verlangt der Verband eine unabhängige nationale Behörde, die die Vergabe von Fernverkehrsstrecken steuert. Darüber hinaus sollen bestehende Regionalverkehre geschützt werden, wenn es um die Zuteilung von Trassen geht.
Italos Markteintritt ist für 2028 geplant. Pro Bahn ist überzeugt, dass der Einstieg die deutsche Bahnbranche stärken könnte – vorausgesetzt, er wird mit klaren Regeln gestaltet. Faire Wettbewerbsbedingungen und der Nutzen für die Fahrgäste bleiben dabei zentrale Forderungen.






