Kaltennordheims Bürgermeisterin attackiert Thüringens Förderpolitik als „diskriminierend“
Hilda Dussen vanKaltennordheims Bürgermeisterin attackiert Thüringens Förderpolitik als „diskriminierend“
"Eklatante Ungerechtigkeit" – Kaltennordheim kritisiert Fördertopf für Hallenbad-Umbauten
Die Stadt Kaltennordheim übt scharfe Kritik am aktuellen Entwurf zur Änderung des kommunalen Finanzausgleichs des Freistaats Thüringen.
- Dezember 2025, 13:30 Uhr
Kaltennordheims Bürgermeister Christine Thürmer hat einen Gesetzentwurf zur Reform der thüringischen Kommunalfinanzierung scharf angegriffen. Sie bezeichnete den geplanten Förderfonds für die Umgestaltung von Hallenbädern als ungerecht und diskriminierend. Die Stadtoberhaupt besteht darauf, dass das Gesetz überarbeitet werden muss, um eine gleichberechtigte Behandlung aller Gemeinden zu gewährleisten.
Im Mittelpunkt des Streits stehen die Subventionen für Schwimmbäder. Laut aktuellem Entwurf erhalten nur Hallenbäder finanzielle Unterstützung, während Städte mit Freibädern – wie Kaltennordheim – leer ausgehen. Bürgermeisterin Thürmer argumentiert, dies verstoße gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung, zumal die Betriebskosten für Freibäder weiterhin stark steigen.
Die Auseinandersetzung offenbart tiefe Gräben bei der Verteilung von Landesmitteln an die Kommunen. Die Haltung Kaltennordheims könnte den Freistaat zwingen, die Förderkriterien zu überdenken. Bleibt der Entwurf unverändert, droht mehreren Städten der Entzug dringend benötigter Finanzhilfen für ihre Badeanlagen.
