28 March 2026, 22:18

Katharina Schmid beendet Skisprung-Karriere nach zehn Jahren an der Spitze

Titelbild einer Olympischen Spiele Zeitschrift von Januar/Februar 1988 mit einem Skifahrer in der Luft.

Katharina Schmid beendet Skisprung-Karriere nach zehn Jahren an der Spitze

Deutsche Skispringerin Katharina Schmid beendet Karriere nach einem Jahrzehnt an der Spitze

Die deutsche Skispringerin Katharina Schmid hat nach zehn Jahren an der Weltspitze ihren Rücktritt bekannt gegeben. Ihr letzter Wettbewerb fand am Sonntag in Planica, Slowenien, statt, wo sie im Skifliegen den 13. Platz belegte. Die 28-Jährige blickt auf eine Karriere mit olympischen und Weltmeistertiteln zurück – und hat bereits konkrete Pläne für die Zukunft.

Die offizielle Verabschiedung Schmidts erfolgte in Planica, wo sie von Teamkolleg:innen, Familie und Fans begeistert gefeiert wurde. Ihr Bruder schwang sogar die Flagge zu ihrem letzten Absprung – ein symbolträchtiger Moment, bevor sie ein letztes Mal landete. Obwohl sie im Wettbewerb auf Platz 13 kam, sicherte sich die Slowenin Nika Prevc den Sieg.

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In ihrer Laufbahn entwickelte sich Schmid zu einer der erfolgreichsten deutschen Skispringerinnen aller Zeiten. Sie gewann bei den Olympischen Spielen 2018 und 2022 jeweils Silber auf der Normalschanze. Hinzu kommen sieben Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften. Über den Sport hinaus durfte sie als aktive Athletin eine seltene Ehre erleben: Sie trug die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier der Winterspiele 2026.

Nun widmet sich Schmid dem Trainerberuf. In Oberstdorf möchte sie Nachwuchsspringer:innen fördern, auch wenn sie noch nicht offiziell zum Stab des Deutschen Skiverbands gehört. Anders als andere frischgebackene Ex-Athlet:innen ist sie die erste Springerin seit fünf Jahren, die direkt nach ihrer aktiven Zeit eine Trainertätigkeit aufnimmt.

Mit Schmid endet eine Ära im deutschen Skispringen. Ihr Wechsel in die Nachwuchsförderung beginnt in Oberstdorf, wo sie die nächste Generation prägen will. Der Sport verliert damit eine seiner konstantesten Leistungensträgerinnen – gewinnt aber eine erfahrene Mentorin für den aufstrebenden Nachwuchs.

Quelle