31 December 2025, 14:38

KI-Roboter revolutionieren die Produktion: Wie Industrie 5.0 Mensch und Maschine verbindet

Ein Roboter ist in dem Bild zu sehen.

KI-Roboter revolutionieren die Produktion: Wie Industrie 5.0 Mensch und Maschine verbindet

Forscher der Technischen Universität Ilmenau haben ein großes Projekt zur Weiterentwicklung von Industrie 5.0 abgeschlossen. Im Rahmen der Initiative E4SM entstanden KI-gesteuerte Roboter, die in der Produktion Hand in Hand mit Menschen arbeiten. Diese Systeme sollen die Fertigung schneller, sicherer und flexibler machen.

Parallel dazu hat die Technische Universität München (TUM) ihre eigene Forschung unter dem Titel "Engineering for Smart Manufacturing" abgeschlossen. Die Ergebnisse könnten Unternehmen wie Siemens, BMW und Bosch dabei helfen, ihre Effizienz zu steigern, indem sie Künstliche Intelligenz (KI) und das Internet der Dinge (IoT) in ihre Abläufe integrieren.

Das E4SM-Projekt verfolgte das Ziel, Roboter zu entwickeln, die mit menschlichen Arbeitskräften zusammenarbeiten können. Ein entscheidender Durchbruch gelang mit einem 3D-Multiperspektiv-Stereosystem, das den Arbeitsbereich in Echtzeit erfasst. Durch die Kombination von Wärmebildern, RGB-Farbbildern und 3D-Punktwolken erzeugt das System präzise digitale Modelle der Umgebung.

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Die KI-gesteuerten Roboter erkennen nun menschliche Handlungen und Werkzeuge während Montagearbeiten. Sie verfolgen den Fortschritt und greifen bei Bedarf selbstständig ein. Zudem können die Maschinen unbekannte Objekte identifizieren und greifen – ganz ohne vorherige Programmierung. Eine weitere Innovation ist das KI-gestützte Laserstrahlschweißen. Die Technologie analysiert den Schweißprozess berührungslos, erkennt mögliche Spalte, bevor sie zu Fehlern führen, und macht so teure Spannvorrichtungen überflüssig. Das spart Zeit und senkt die Produktionskosten.

Um auch kleineren Herstellern den Einstieg in diese Technologien zu erleichtern, entwickelte das Team eine interaktive visuelle Toolchain. Die Software unterstützt Unternehmen dabei, sichere und effiziente Produktionsabläufe nach ihren spezifischen Anforderungen zu gestalten.

An der TUM konzentrierten sich die Forscher darauf, KI und das Internet der Dinge (IoT) in Fabrikabläufe zu integrieren. Ihre Lösungen ermöglichen es Maschinen, nahtlos miteinander und mit menschlichen Bedienern zu kommunizieren. Ziel ist es, sich selbst optimierende Produktionslinien zu schaffen, die sich in Echtzeit an veränderte Anforderungen anpassen.

Die abgeschlossenen Projekte eröffnen Fabriken neue Möglichkeiten, ihre Abläufe zu modernisieren. KI-gesteuerte Roboter und intelligente Systeme können Mitarbeiter unterstützen, Fehler reduzieren und die Produktion beschleunigen. Unternehmen, die diese Technologien einführen, könnten von geringeren Kosten und größerer Flexibilität in ihren Fertigungsprozessen profitieren.