Kleopatras prunkvolle Welt erwacht in Hamburg mit modernster Technik zum Leben
Hilda Dussen vanNach den Wikingern kommt nun Kleopatra nach Hamburg - Kleopatras prunkvolle Welt erwacht in Hamburg mit modernster Technik zum Leben
Eine immersive Ausstellung über Kleopatra eröffnet am 17. April in Hamburg
Unter dem Titel "Kleopatra" verspricht die Schau, die Welt der antiken Herrscherin mithilfe modernster Technologie zum Leben zu erwecken. Die Ausstellung beleuchtet ihre politische Macht, ihre legendären Liebesbeziehungen und den prunkvollen Lebensstil, der ihr Erbe prägte.
Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern im Hamburger Stadtteil Altona-Nord – demselben Veranstaltungsort, der einst eine immersive Wikinger-Ausstellung beherbergte – erwarten die Besucher überdimensionale Videoprojektionen, interaktive Installationen und Virtual-Reality-Brillen. Diese Elemente sollen das Ägypten Kleopatras nachbilden, von den königlichen Palästen bis zu den politischen Intrigen.
Kleopatra VII., die letzte Pharaonin Ägyptens, regierte mit scharfem Verstand und strategischen Allianzen. Die Ausstellung rückt ihre Beziehungen zu Julius Cäsar und Marcus Antonius in den Fokus sowie Schlüsselmomente wie die Schlacht bei Actium im Jahr 31 v. Chr. Zudem wird untersucht, wie sich das ptolemäische Ägypten unter ihrer Herrschaft mit der römischen Kultur vermischte.
Eine parallele Version der Ausstellung ist bereits bis zum 17. Mai in Madrid zu sehen. Danach geht sie auf internationale Tournee, darunter auch ein Halt in Ägypten. Die Schau präsentiert Kleopatra als Herrscherin, die Ägypten durch die turbulente Übergangsphase in römische Herrschaft steuerte.
Obwohl sie mit nur 39 Jahren starb, hinterließ Kleopatra drei Kinder und den Ruf als eine der einflussreichsten Frauen der Geschichte. Ihre Geschichte fasziniert die Menschen noch immer – mehr als zweitausend Jahre nach ihrer Regentschaft.
Die Hamburger Ausstellung bietet eine neue Perspektive auf Kleopatras Leben und ihre Zeit. Durch Technologie und historische Artefakte wirft sie ein Licht auf ihr politisches Genie, ihren kulturellen Einfluss und ihren bleibenden Mythos. Die Schau läuft ab dem 17. April, weitere Stationen weltweit sind geplant.
