20 June 2026, 00:10

Köln und Düsseldorf fordern legale Drogenabgabe – ein radikaler Schritt gegen Sucht und Kriminalität

Köln und Düsseldorf wollen den Crack-Handel legalisieren

Köln und Düsseldorf fordern legale Drogenabgabe – ein radikaler Schritt gegen Sucht und Kriminalität

Die Oberbürgermeister von Köln und Düsseldorf setzen sich für die Legalisierung des Handels mit harten Drogen in ihren Städten ein. Torsten Burmester und Stephan Keller sind überzeugt, dass dies das Leid von Süchtigen lindern und die Kriminalität verringern könnte. Um ihre Pläne zu untermauern, haben sie eine rechtliche Prüfung beantragt.

In deutschen Großstädten wie Hamburg, Berlin und Köln hat sich Crack zur am weitesten verbreiteten illegalen Droge entwickelt. Im Kölner Neumarkt versammeln sich Abhängige in großer Zahl – eine Belastung für Anwohner und Geschäftsleute. Burmester beschrieb die Situation als überwältigend für die Bevölkerung und Händler.

In Düsseldorf plant Stephan Keller die Einrichtung kontrollierter Zentren, in denen schwerstabhängige Nutzer kleine Mengen harter Drogen kaufen und verkaufen könnten. Seiner Ansicht nach treibt die Crack-Sucht Betroffene zu aggressivem Betteln, Diebstahl und Prostitution. Beide Oberbürgermeister haben sich in einem Schreiben an die Minister von Nordrhein-Westfalen gewandt, um die rechtlichen Möglichkeiten für einen Mikrohandel in Drogenkonsumräumen prüfen zu lassen.

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Sie hoffen auf eine bundesweite Änderung des Betäubungsmittelgesetzes, um ihre Vorhaben umsetzen zu können. Ziel ist nicht die Abschaffung, sondern die Regulierung des Handels – unter strengen Auflagen. Die Oberbürgermeister sehen in der Legalisierung einen Weg, offene Drogenszenen und damit verbundene Kriminalität einzudämmen. Der Antrag auf rechtliche Prüfung ist der erste Schritt, um die Machbarkeit des Konzepts zu testen. Bei einer Genehmigung würden die Zentren unter ärztlicher Aufsicht betrieben.

Quelle