Lebenslänglich für grausamen Mord: Mann erwürgt Frau im Schlaf mit Kabelbindern
Adriana HaufferErwürgt: Lebenslange Haft für Muttermord in Thüringen - Lebenslänglich für grausamen Mord: Mann erwürgt Frau im Schlaf mit Kabelbindern
Ein Mann ist wegen Mordes an einer Frau zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden – ein Fall, der in zwei Prozessen verhandelt wurde. Das Urteil erfolgte nach einer Neuverhandlung, in der er für schuldig befunden wurde, die Frau im Schlaf mit Kabelbindern erwürgt zu haben. In dem Verfahren wurden zudem weitere Taten aus den Jahren 2021 und 2022 angeklagt.
Der erste Prozess fand vor dem Landgericht Meiningen statt und begann am 24. Januar 2024. Damals verurteilte das Gericht den Angeklagten wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung zu zehn Jahren Haft. Doch das Bundesgerichtshof hob das Urteil später auf und ordnete eine Neuverhandlung an.
Der zweite Prozess endete mit einem deutlich härteren Urteil. Am 30. September 2025 sprach das Gericht den Mann des Mordes schuldig und verurteilte ihn zu lebenslanger Haft. Die Beweislage ergab, dass er das Opfer im Schlaf mit Kabelbindern erwürgt hatte – ein Umstand, der zur Höherstufung des Vorwurfs führte. Neben dem Mord wurden in dem Verfahren weitere Straftaten verhandelt, darunter Diebstahl, Sachbeschädigung und Körperverletzung aus den Jahren 2021 und 2022. Die Gesamtheit der Vorwürfe trug zur Schwere des endgültigen Urteils bei.
Die lebenslange Freiheitsstrafe beendet ein langes juristisches Verfahren für den Verurteilten. Sein Fall entwickelte sich von einer anfänglichen Verurteilung wegen Totschlags zu einer Mordanklage, nachdem der Bundesgerichtshof eingriff. Das Urteil ist nun rechtskräftig, eine weitere Neuverhandlung ist nicht mehr möglich.
